Nun ist auch der allerletzte Weihnachtsmarkt des Jahres 2014 im Elb-Havel-Winkel Geschichte: Traditionell laden die Garzer am Sonnabend vorm 4. Advent zum bunten Treiben.

Garz l Wie gut, dass es mit den Havelhöfen in Garz eine Alternative zum Markt unter freiem Himmel gibt - bei dem Wetter hätte man am Sonnabend zeitweise keinen Hund vor die Tür jagen mögen. So hielt sich der Besucherandrang zu Beginn auch sehr in Grenzen - Hagel, Schneeregen, Windböen und sogar einige Donnerschläge sorgten dafür. Doch beruhigte sich das Wetter zum Glück und die Organisatoren vom Orts- und Kulturverein freuten sich über ein volles Haus.

Dennoch gab es auch einige Anbieter, welche draußen in den Hütten und Pavillons auf Kunden warteten. Lecker roch es am Stand des Ortsvereins, wo Michael Hagen gerade dampfende Crepes zubereitete. Schräg gegenüber, in der Teeküche der Radlerpension, gab es bei Lars Braunsdorf leckeren Eierpunsch und Feuerzangenbowle. Bei dem Wetter waren heiße Getränke natürlich rege gefragt. Auch auf dem Nachbarhof hatte der Verein einen Stand, hier gab es Waffeln und Quarkbällchen.

Selbstgemachtes Schmalz

Für den Ortsverein verkaufte Ralf Wagener zusammen mit Uwe Stappenbeck sein selbstgemachtes Schmalz. Wer wollte, konnte es auf Schnitten schon mal vorab probieren. Daneben hatte Gartengestalter Sven Bünger aus Schönfeld seinen Stand mit vielen weihnachtlichen Dekorationen aufgebaut. Gudrun und Manuel Krüger aus Sandau hatten Weihnachtsmänner und Räuchermännchen im Angebot.

Weit gemütlicher war es jedoch in den Räumen der Havelhöfe, die Lehmöfen verbreiteten wohlige Wärme. Annemarie Püschel aus Havelberg bot hier ihre Marmeladen an, es gab Honigprodukte aus dem Havelland und Walli Aust aus Wulkau bot Gebasteltes an. Dorothea und Wolfgang Krüger aus Rathenow, welche in der brandenburgischen Kreisstadt den Eine-Welt-Laden offen halten, hatten eine Auswahl nach Garz mitgebracht. Aus Havelberg kommen Inge Schüller und Petra Fritze vom Wäscheservice immer gern zum Markt nach Garz, auch sie boten hübsche Dekorationen an.

Das Fest klang traditionell mit dem Weihnachtskonzert aus - in diesem Jahr fand es auf den Höfen statt, denn die Kirche wird umfassend saniert. Den Konzerterlös erhält darum diesmal die Kirchgemeinde - 357 Euro kamen zusammen.

   

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