Schönhausen/Schollene (asr) l Volle Kirchen gab es am Heiligabend in den Orten des Pfarrbereiches Schönhausen. Pfarrer Ralf Euker berichtet von schönen Krippenspielen in Schönhausen, Schollene, Hohengöhren, Lübars und Ferchels, in denen Kinder und Erwachsene auf ganz unterschiedliche Weise die Geschichte von der Geburt des Jesus-Kindes erzählten.

Immerhin rund 350 Gäste hatten sich im Schönhauser Gotteshaus eingefunden. Im Mittelpunkt standen die Heiligen Drei Könige. Sie machen sich, wegen des Weihnachtssterns, auf den Weg nach Jerusalem und Bethlehem. In Bethlehem haben sie, wie vor ihnen schon Maria und Josef, Probleme, eine Unterkunft zu finden. Nicht nur wegen der Volkszählung des Kaisers Augustus ist die Stadt überfüllt, sondern auch, weil im kommenden Jahr der 1000. Geburtstag des in Bethlehem geborenen Königs David bevorsteht. Neben vielen weiteren Veranstaltungen ist im Geburstort Davids ein großes Heimatfest geplant. Außerdem sind Arbeitseinsätze angesetzt, um den Davidspark wieder auf Vordermann zu bringen...

In seiner Predigt sprach sich Pfarrer Ralf Euker engagiert für eine Gesellschaft aus, in der Notleidende Zuflucht finden können. Auch Maria, Josef und Jesus wären ja in Bethlehem fremd und auf Gastfreundschaft angewiesen gewesen.

Mitgewirkt haben im Stück, in dem Ralf Euker und seine Frau Kerstin Regie führten, Peter Keijzer als König Caspar, Johanna Buchholz als König Melchior, Anne Keijzer als König Balthasar, John Ehlert und Wim Keijzer als Diener der Heiligen drei Könige, Jamie Leib und Jennifer Hentschel als Diener von König Herodes, Hanna Springer als König Herodes, Sina Podschuweit und Lea Nitschke als Engel, Maria Dào als Maria, Rika Zepernick als Josef, Julia Fünfarek, Otto und Karla Northe als Wirte, Victoria Roloff und Tom Keijzer als Hirten sowie Sophia Roloff und Jonas Ehlert als Kamel. Für den guten Ton und passendes Licht sorgten Severin und Thomas Ehlert. Um die Requisite hatten sich Alexander Möbius, Jon und Fritz Bleis gekümmert. Hinter der Bühne kümmerten sich Ute Hotopp und Regina Kuphal um die Kinder.

Für die Musik am Heiligabend waren der Posaunenchor, die Flötenschüler, der Singkreis und Gerta Breitkreutz an der Orgel zuständig.

In Schollene, wo der Pfarrer rund 180 Gäste in der Kirche begrüßte, traten die aus dem Einschulungsgottesdienst noch gut bekannten Hase und Igel im Krippenspiel auf. Sie spazierten durch den Schollener Wald und unterhielten sich über Weihnachten - ob das wohl alles stimmt mit Maria und Josef? Mitten im Wald stoßen sie auf ein "Zeittor". Sie gehen hindurch und landen in Bethlehem bei Maria und Josef, den Hirten und den Engeln. Ihnen wird klar: Die Weihnachtsgeschichte gab es wirklich. Das "Zeittor" verlassen Hase und Igel dann wieder, um in die Gegenwart zurückzukehren.

Die Mitwirkenden waren Kerstin Kutsche als Hase und Diana Voigt als Igel, Elina Koch und Catharina Kutsche als Maria und Josef, Christina Kutsche als Engel sowie Carlotta Kutsche, Emma Beer, Anastasia Rebinski und Tim Krepp als Hirten. Für Ton und Licht waren Thoralf Koch und Thorsten Beer verantwortlich.

Karina Beer und Cindy Krepp waren die Regisseurinnen und der Singkreis unter der Leitung von Daniela Möschl sorgte für die musikalische Umrahmung des Krippenspiels. Die Orgel spielte Karl-Heinz Gorges.

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