Nicht zu übersehen sind ab Freitag, 2. Januar, die Zusteller der Volksstimme, des General-Anzeigers und der biber-post im Altkreis Havelberg. Denn die Mediengruppe Magdeburg hat jedem von ihnen einen eigenen Lieferwagen zur Verfügung gestellt.

Havelberg l Die Leser werden die Veränderungen im Vertriebsbereich kaum bemerken - sie sollen die Volksstimme spätestens um 6 Uhr in ihrem Briefkasten haben -, die Havelberger Vertriebsassistentin Christiane Lück und die Zustellerinnen und Zusteller im Altkreis werden durch diese allerdings vor neue Herausforderungen gestellt.

Wurde die Tageszeitung in der Nacht vom Druckhaus in Barleben bislang immer zu festgelegten Orten in den Städten und Dörfern der Region gebracht - in Havelberg war es eine Garage an der Semmelweisstraße -, wo die Zusteller die Pakete dann abholten, bringt der Kurierdienst sie ab übermorgen komplett nach Havelberg. Und zwar in den Baracken-Anbau der früheren Sekundarschule in der Pestalozzistraße, den die Mediengruppe Magdeburg als Depot - auch für die insgesamt 17 Lieferwagen, mit denen sich die Zeitungsausträger auf den Weg in ihre Zustellbezirke machen - angemietet hat. "Womit sich die Arbeitsqualität für alle unsere Mitarbeiter verbessert. Mussten die Havelberger zum Beispiel bisher draußen in der Kälte stehen und auf ihre Zeitungspakete warten, können sie sich nun drinnen aufwärmen und sind zudem vor Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee oder stürmischem Wind geschützt", freut sich Christiane Lück.

Zusteller holen Zeitungen und Post nun aus Havelberg

"Gegen 1 Uhr in der Nacht wird die Havelberger Volksstimme hier jeden Tag aus Barleben ankommen und dann sofort von zwei Mitarbeitern auf die Zustellbezirke - sie gehen bis Hohengöhren und Schollene - aufgeteilt. Für die Zusteller in Schönhausen und Wust-Fischbeck ist aufgrund des kürzeren Weges das Depot in Stendal zuständig", informiert die Vertriebsassistentin.

Etwa ab 1.30 Uhr können die Zusteller ihre Pakete und die biber-post für ihren Bereich im Depot in Empfang nehmen und sie mit ihren Dienstfahrzeugen zu den Empfängern bringen.

Der große Vorteil: Wer bis heute zu Fuß oder mit dem Fahrrad zustellte, dürfte das Dach überm Kopf und die Wärme im Auto wohl zu schätzen lernen, zudem kommt die Zeitung bei Regenwetter trocken in den Kasten oder in den Haustürschlitz. Ebenfalls erfreulich: Die Einkünfte für die Zusteller verbessern sich, unter anderem dadurch, dass für sie nun der Mindestlohn gezahlt wird.

Teilweise allerdings sind die Zustellbezirke neu aufgeteilt worden. "Aus diesem Grund bitte ich heute schon um Verständnis dafür, wenn es in dem einen oder anderen Ort am 2. Januar mit der Belieferung noch nicht ganz so wie gewohnt klappen sollte", so Christiane Lück. Die neuen Zusteller müssten sich erst einmal mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut machen.