Trockenes Winterwetter hatte mit dafür gesorgt, dass beim Riesenpfannkuchenlauf am Dreikönigstag in Sandau ein neuer Starterrekord aufgestellt wurde: Immerhin 305 Teilnehmer wurden am Ende gezählt.

Sandau l Ein kleines Feuerwerk gab wieder den Startschuss für die 26. Auflage des Riesenpfannkuchenlaufes in Sandau. Das hieß, dass die ersten Meter durch Qualm gelaufen werden mussten, wobei den mitlaufenden Hunden das Geknatter nicht sonderlich gefiel. Nicht nur mit Vierbeinern begaben sich die Läufer, Nordic Walker und Wanderer aller Altersklassen auf die Strecke, manche schoben auch Kinderwagen - letzteres tat sogar ein Pokalläufer. Volkssport pur eben.

Mit seinem Helferteam hatte Organisator Marian Buhtz wieder alles bis ins Detail vorbereitet - nur mit dem enormen Andrang hatte niemand gerechnet. Neu im Team sind Simone Rhode, Frank Altenberger und Henning Hellwig - letzterer zählte jeden, der ins Ziel kam. Karla Buhtz und Sigrid Hellwig gaben die leckeren Riesenpfannkuchen aus und im Org-Büro saß Christin Gericke. Ferner halfen Wolfgang Hellwig und Bernd Kandner - sie waren für die Strecke zuständig; Gisela Wilk und Manuel Buhtz gehören ebenfalls zum Team.

Weil im Stadtwald die Deichtrasse für die Rückverlegung vorbereitet wird, mussten die Strecken etwas verlegt werden. Teils hatte die schwere Technik auch ihre Spuren hinterlassen, die größten Unebenheiten waren im Vorfeld noch beseitigt worden. Die kürzeste Strecke war zwei Kilometer lang, die Pokalläufer mussten 8,4 Kilometer absolvieren, zum Teil auf dem Elbdeich. Vorab angemeldet hatten sich von letzteren 30 Starter, es gab zudem etliche Nachmeldungen.

Bürgermeister Henry Wagner begrüßte als Moderator am Ziel jeden Pokalläufer mit Namen, am schnellsten waren zwei Genthiner: Marie Weihmann bei den Damen und Paul Weihmann bei den Herren. Den getöpferten Pfannkuchen-Pokal für den jüngsten Starter bekam Hannes Kirpert, er war noch zwei Monate jünger als Sophie Horn. Eine Läufergruppe aus Tangermünde war gar mit dem Fahrrad in die Elbestadt gekommen - so war man gleich auf "Betriebstemperatur".

Zahlenmäßig am stärksten vertreten war mit sechs Startern Familie Neumann aus der Gastgeberstadt. Zudem erhielt jeder 25. Starter einen Sonderpokal von den beiden Maskottchen, den Schornsteinfegern Janine Bachmann und Thorsten Meier, überreicht.

   

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