Havelberg (dha) l Die stürmischen Tage bescherten auch den Feuerwehren in der Einheitsgemeinde Havelberg eine Menge Arbeit. Bereits am Freitagnachmittag gab es drei Alarmierungen für die Kameradinnen und Kameraden der Stadtwehr. Die erste war ein Löscheinsatz auf der Ziegeninsel, ein Blitz hatte in einen Baum eingeschlagen und ihn in Brand gesetzt. Kaum zurück im Depot, mussten die Havelberger erneut ausrücken. Ein umgestürzter Baum lag in der Elbstraße, ein weiterer blockierte im Ortsteil Müggenbusch die Zufahrt zum DRK-Pflegeheim Julianenhof.

Hilfe leisten mussten am Freitagnachmittag auch die Feuerwehrleute aus Kuhlhausen und aus Vehlgast-Kümmernitz. Die Kuhlhausener räumten die Deichbautafel von der Jederitzer Deichbaustelle, die der Wind davon getragen hatte, von Straße beziehungsweise Radweg, die Vehlgast-Kümmernitzer einen umgestürzten Baum von der Kreisstraße zwischen Waldfrieden und Kümmernitz.

Letzter Einsatz bei Nitzow

Am Sonnabendnachmittag ließ der Sturm dann weitere Bäume umkippen: zwischen Müggenbusch und Kümmernitz, was die Feuerwehr Vehlgast-Kümmernitz übernahm, und an der Avus in Havelberg eine große Kastanie. Diese stürzte in Richtung Havel und zerstörte dabei einen Teil des neuen Geländers sowie eine Straßenlampe. Zu diesem Einsatz hatte die Stendaler Leitstelle neben der Havelberger Wehr auch die Sandauer Kameraden beordert.

Nach Sandau ging es für die Havelberger dann auch noch. Gegen 19.45 Uhr drohte in der Parkstraße der Elbestadt eine dicke Eiche auf ein Haus zu fallen. Die Sandauer Kameraden benötigten zur Gefahrenabwehr die Drehleiter aus Havelberg und hatten diese deshalb angefordert.

Schließlich musste am Sonnabendabend gegen 20.30 Uhr auch die Nitzower Wehr noch zum Einsatz. Auf der Landstraße zwischen Nitzow und Quitzöbel hatte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn blockiert.