Viele Punkte hatte der Jederitzer Ortschaftsrat auf seiner ersten Sitzung im neuen Jahr abzuarbeiten. So mussten Termine abgestimmt werden.

Jederitz l Das Dorffest soll in Jederitz in diesem Jahr wieder wie gewohnt am ersten Juli-Wochenende steigen - es ist der 4. Juli. Doch bevor es soweit ist, stehen noch andere Termine auf dem Veranstaltungsplan der Ortschaft.

Der nächste wäre der 31. Januar, dann werden die ausgedienten Weihnachtsbäume am Hafen in Flammen aufgehen. Bei der Gelegenheit soll auch gleich der Gedenkstein eingeweiht werden, welcher an die 500-Jahr-Feier erinnert. Dessen Aufstellung habe so lange auf sich warten lassen, dass man daraus nun keine große Aktion mehr machen sollte, erklärte Ortsbürgermeister Lothar Pietzschmann.

Der Neujahrstreff ist am 7. Februar als Brunch geplant, dazu werden nun die Gewerbetreibenden und Vereinsvorstände eingeladen. Am Gründonnerstag, 2. April, wird das Osterfeuer entzündet. Das Aufstellen des Maibaumes soll direkt am Maifeiertag erfolgen, denn es sei in diesem Jahr ein Freitag, erklärte Ortswehrleiter Rainer Mech.

Volkssolidarität feiert 70-jähriges Bestehen

Im Oktober wird die Volkssolidarität Jederitz den 70. Gründungstag dieser ostdeutschen Seniorenorganisation feiern und am Abend des 2. Oktober will der Orts- und Kulturverein an den 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung erinnern. Das Lichterfest - also das Aufstellen des Weihnachtsbaumes - ist am 28. November eingeplant.

Weil in diesem Jahr die Bundesgartenschau in Havelberg stattfindet und sicher auch viele Besucher durch Jederitz kommen, will sich die Ortschaft entsprechend präsentieren. Dazu werden am 28. März sowie am 20. Juni Arbeitseinsätze stattfinden, wobei die Grünanlagen sowie die Kirche und deren Umfeld gesäubert und gepflegt werden.

Ob und wie Grünstreifen gepflegt werden sollten, darüber gab es auf der Sitzung verschiedene Ansichten. Einwohnerin Barbara Kuntzsch wies in der Fragestunde darauf hin, dass der Hang neben dem Radweg vom Bauhof mangels Technik nicht gemäht werden könne, das Areal sehe verwildert aus. Joachim Kirchhoff meinte hingegen, dass in der aufgeräumten Feldmark kaum noch Nahrungsflächen für Insekten und Vögel zu Verfügung stehen, weshalb man nicht überall mähen sollte - was zudem auch noch Geld spart.