Schönhausen (asr) l Die Landfrauen aus Schönhausen und Umgebung haben den Veranstaltungsreigen 2015 wie immer mit der Jahreshauptversammlung eröffnet. Diese dient nicht nur dazu, auf die zurückliegenden Ereignisse zu blicken, sondern auch zu planen, wie das Vereinsleben in den kommenden Monaten mit Leben gefüllt wird. Diverse Vorschläge sind unterbreitet worden. So wollen sich die Frauen am Kunst-Projekt der Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen beteiligen und eine oder zwei alte Türen gestalten, mit denen sich der Park im April wieder verwandeln soll.

Da der Frauentag dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, wollen sich die Vereinsmitglieder mal zu einem ausgiebigen Frühstück am 8. März treffen. Wenn der Landes-Landfrauenverband im April seinen 25. Geburtstag mit einer zentralen Veranstaltung in Stendal feiert, sind auch die Frauen aus Schönhausen und Umgebung dabei. Zum festen Jahres-Programm gehört "offene Gärten". Ob sich wieder ein Garten einer Landfrau öffnet oder stattdessen eine gemeinsame Fahrt zur Buga stattfindet, wird noch entschieden. Beim Umzug anlässlich des 17. Altmärkischen Heimatfestes Anfang Juli in Schönhausen sind die Landfrauen mit dabei. Und im September geht es über die Otto-von-Bismarck-Stiftung organisiert zum Bundesrat nach Berlin. Vorgeschlagen wurde außerdem, einen Vortrag zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu organisieren. "Und im Februar gibt es Informationen zu Vorsorge-Verfügungen", berichtet die Vereinsvorsitzende Doreen Braunschweig. Die Landfrauen freuen sich schon auf den 6. März, wenn Charlotte Knappstein wieder mit Chansons nach Schönhausen kommt.

Der umfassende Jahresrückblick begann mit der Buchlesung "Verliebt Trecker fahren". Gut angenommen wurde im März der zweitägige Workshop "Nach der Flut", bei dem es um die Verarbeitung von Stresssituationen ging. Um Lebensmittel ging es in einem Film, den sich die Frauen im April bei einem Kinoabend im Gärtnerhaus angesehen haben. Im Mai ließen sie sich beim Bowlen im "Alten Schafstall" Pizza und Waldmeisterbowle schmecken. In guter Erinnerung ist der Juni-Termin, der in den offenen Garten von Sven Bünger nach Schönfeld geführt hatte. Ebenfalls einen Schau-ins-Land-Ausflug machte der Verein im September. Es ging auf den Stutenmilchhof in Mangelsdorf. Mit dem Kuchenbasar zum Reitturnier wurde die Vereinskasse aufgestockt. Hier landete auch der Erlös aus dem Verkauf der Teelichthalter zum Nikolausmarkt. Amüsant und auch bewegend war der Vortrag von Ulrike Hoffmann über ihre Erlebnisse zusammen mit ihrer Schwiegermutter auf dem Jacobsweg. An diesem Abend stellten die Landfrauen auch die zwei Schautafeln auf, die sie als Dank an alle Spender für die Flutopfer anfertigen ließen. Erstmals zum Einsatz gekommen waren die Tafeln im Juli beim Bundeslandfrauentag, bei dem die Schönhauserinnen sich auch mit einem Stand beteiligt hatten. Gut gefallen hat allen der Jahresabschluss: ein Weihnachtskonzert mit Nobody Knows in der Stendaler Katharinen-Kirche.

Rund 40 Mitglieder hat der Verein. Die Veranstaltungen finden meist am ersten Dienstag eines jeden Monats statt. Wer Interesse hat, mitzuwirken, ist herzlich willkommen. Es gibt auch eine Line-Dancer-Gruppe, die sich jeden Dienstag trifft und sich auch über Zuwachs freuen würde.