Danke zu sagen für die Aktivitäten im vorangegangenen Jahr und gemeinsam auf das neue Jahr zu blicken - das steht beim Neujahrsempfang in Nitzow im Mittelpunkt. Am Freitagabend begrüßte Ortsbürgermeister Karsten Grey Ortschaftsräte, Vereinsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter.

Nitzow l Bevor mit Sekt auf das neue Jahr angestoßen wurde, blickte der Ortsbürgermeister kurz auf das Erreichte im vergangenen Jahr zurück. Er hat dieses Ehrenamt seit Juli inne. Mit der Kommunalwahl gab es nicht nur einen neuen Ortschaftsrat, sondern auch einen neuen Ortschef. Denn der bisherige langjährige Amtsinhaber Fritz Olboeter war nicht wieder zur Wahl angetreten. Ihm dankte Karsten Grey nochmals für seine Arbeit. Aber auch insgesamt dem alten Ortschaftsrat, der eine solide Basis für den neuen Rat geschaffen hat.

"Dem Ortschaftsrat und mir war es wichtig, nahtlos an die Arbeit des alten Ortschaftsrates anzuknüpfen und die uns übergebene Gestaltung der Geschicke Nitzows kreativ und im Sinne der Einwohner fortzusetzen", sagte der Ortsbürgermeister. Er dankte allen, die zum Gelingen des Strandfestes, des Einheitsfeuers, des Weihnachtsmarktes und aller anderen Veranstaltungen beigetragen haben. Dazu gehören Volkssolidarität, Feuerwehrverein, Anglerverein, Kaninchenzüchter und Schützenverein. In seine Dankesworte schloss Karsten Grey zudem Eberhard Westphal ein für dessen Hilfe und Unterstützung bei allen Veranstaltungen, Aktionen und Einsätzen. Desweiteren Jugendklub und Jugendzentrum, Stadtverwaltung, Bauhof und Ordnungsamt. Er erinnerte an das gemeinsame Einbringen der Blumenzwiebeln, um Nitzow noch schöner zu machen.

"Es ist mir ein Bedürfnis, dass unser Ort jung bleibt und somit Zukunft hat", leitete er zum größten Projekt über, das sich Nitzow für dieses Jahr vorgenommen hat. Unter der Leitung von Ratsmitglied André Neumann setzt sich eine Initiativgruppe für die Neugestaltung des Spielplatzes ein. Die Spendensammlung erbrachte bislang gut 2000 Euro. Am Freitag verkündete die Vorsitzende der Volkssolidarität Ingrid Schaper, dass die Gruppe 100 Euro spendet. "Wir schließen uns mit 100 Euro an", sagte Dieter Kraninger, Vorsitzender des Schützenvereins.

Spendenkonto wächst

Das Spendenkonto ist in der Stadtkasse eingerichtet. "Wir haben auch Kontakt mit dem Spielplatzbauer aufgenommen, er wird uns Angebote zukommen lassen", sagte André Neumann im Gespräch mit der Volksstimme. In diesem Jahr soll mit dem Bau möglichst begonnen werden. Ob der Spielplatz an der Kirche bleibt oder am Jugendklub errichtet werden soll, will der Ortschaftstrat auf seiner nächsten Sitzung diskutieren.

Mit Blick auf die Bundesgartenschau sagte der Ortsbürgermeister, dass dafür auch die Nitzower gefordert sind, "denn die Stadt hat alle Hände voll zu tun". Er rief alle Einwohner auf, weiterhin zur Verschönerung des Ortsbildes beizutragen. Zugleich appellierte er an die Stadt, dass sie die Ortschaften trotz Buga nicht aus den Augen verlieren möge.

Petra Jonschkowski vertrat den Bürgermeister beim Empfang in ihrem Heimatort. Druckfrisch hatte sie die standortbezogenen Buga-Flyer mitgebracht. Sie sprach von ihrer Hoffnung, dass zum Beispiel Arbeitseinsätze das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Orten stärkt. Zudem bat die Kämmerin und Bauamtsleiterin darum, Buga-Gäste freundlich zu empfangen. Schließlich sollen sie möglichst wieder gern nach Havelberg und in die Havelregion zurückkehren. "Die Region wird für sie so attraktiv sein, wie sie sie in Erinnerung behalten, und da spielt die Freundlichkeit eine große Rolle."