Rechenschaft über das vergangene Einsatzjahr hat kürzlich auch die Ortswehrleitung in Kuhlhausen abgelegt.

Kuhlhausen l Betrachtet man die Einsatzstatistik, war 2014 für die Feuerwehr Kuhlhausen nach dem aufregenden Katastrophenjahr 2013 sehr ruhig verlaufen. - Nur ein Einsatz, der Brand der Fischerhütte am 25. Mai, wurde registriert. Doch wurden zur Aus- und Weiterbildung weit mehr Stunden von den freiwillligen Rettern geopfert, wie der amtierende Wehrleiter Steffan Warnstedt auf der Versammlung berichtete.

So wurde Bruce Wetter zum Truppmann ausgebildet, er und Marlena Ebendorff-Heidepriem nahmen zudem erfolgreich am Lehrgang für Jugendwehr-Betreuer teil. Zur technischen Hilfe bildeten sich Steffan Warnstedt und Steve Silcher weiter, am Sprechfunklehrgang nahmen Christian Klemm, Bruce Wetter und Steffan Warnstedt teil. Regelmäßig fand die monatliche Ausbildung im Gerätehaus statt.

Im Frühjahr und Herbst wurden die Brunnen im Ort abgepumpt, geprüft und winterfest gemacht. Winterfest sind nun auch das Gerätehaus und die Technik darin. Die Kuhlhausener Kameraden säubern seit dem Vorjahr ihr Gerätehaus alleine, wofür es von der Ortschaft eine Entschädigung in Höhe von 200 Euro gibt. Die Sirene ist einsatzbereit, alarmiert wird zudem über digitale Meldeempfänger.

Die Stadt hat Einsatzbekleidung und teilweise auch Ausgangsuniformen beschafft, weiterhin zwei Handscheinwerfer mit Ladeeeinrichtung für das Fahrzeug.

Fünf Euro Entschädigung

Der Ortswehrleiter informierte die Anwesenden weiterhin, dass ab diesem Jahr jeder Aktive eine Entschädigungspauschale für Einsätze in Höhe von fünf Euro erhält. Dafür sei es aber erforderlich, pro Jahr 40 Ausbildungsstunden nachzuweisen.

Die insgesamt 16 Mitglieder der Wehr sind natürlich auch in Kuhlhausen an der Gestaltung des Dorflebens beteiligt: Im April und Oktober wird zu Fackelumzügen mitsamt Traditionsfeuern eingeladen, auch die Weihnachtsbäume werden verbrannt. Letztes Jahr wurde zudem das Feuerwehrjubiläum mit einem Gaudisportfest am Tag des Dorffestes begangen.

Auf der Versammlung wurde Michael Teßmar zum amtierenden Gerätewart bestellt, da der Amtsvorgänger die Wehr verlassen hatte.

In diesem Jahr hat sich die Wehr die Renovierung des Erdgeschosses vom Gerätehaus vorgenommen, was möglichst noch in der kalten Jahreszeit erfolgen soll. Dabei soll ein Raumwechsel erfolgen: Das Büro, das jetzt noch als Durchgangszimmer genutzt wird, soll mit dem Aufenthaltsraum getauscht werden.

Über die Arbeit der Jugendwehr informierte Jugendwärtin Malena Ebendorff-Heidepriem. So belegte die Truppe beim Gaudiwettkampf zum Jubiläum den 1. Platz und war unter anderem auch beim Ausscheid in Kamern dabei. Zwei Veranstaltungen fanden für alle Kinder des Ortes statt: ein Besuch im Stendaler Schwimmbad sowie das Basteln von Adventsgestecken. Bei der Arbeit mit dem Nachwuchs wird die Jugendwärtin von ihrem Stellvertreter Bruce Wetter und dem Aktiven Michael Teßmar unterstützt.