Der Fischzug bietet eine gute Möglichkeit, die Artenvielfalt eines Gewässers zu kontrollieren. Die Schönhauser Angelfreunde haben sich den Uhlenwiehl vorgenommen.

Von Anke Schleusner-Reinfeldt

Schönhausen l Fischer Gernot Quaschny war mit Boot und großem Netz an das direkt an die Elbe angrenzende Gewässer gekommen, um zusammen mit Aktiven des Vereins den Fischbestand zu kontrollieren. Rund 500 Kilo Fisch landeten im Netz, das durch den Wiehl gezogen wurde. Bei dem Gewässer handelt es sich um ein Winterquartier für Fische. "In der kalten Jahreszeit stehen sie lieber im ruhigen Gewässer anstatt in der Elbe", erklärt der Vereinsvorsitzende Bernd Witt. Mit dem Ergebnis ist er zufrieden. Dass es vor allem Brassen sind, die im Uhlenwiehl schwimmen, war klar. Aber die sechs Hechte, zehn Zander, zwei Schleie und zwei Barsche zeugen von der Artenvielfalt und stimmen die Angler zufrieden. Weil die Menge der Fische sehr groß ist, wurden die Abgefischten gleich in andere Vereinsgewässer umgesetzt. Denn nach der Flut muss sich der Bestand erst wieder regulieren. Das hat durch den Neubesatz, den der Verein selbst finanzieren musste, schon ganz gut geklappt. Bis der Stand von vor der Flut erreicht ist, dauert es allerdings noch etwas. Demnächst sollen wieder fangfähige Forellen eingesetzt werden.

Immerhin 17 Gewässer hat der Verein der Angelfreunde gepachtet, so dass die insgesamt 236 Vereinsmitglieder eine große Auswahl haben.

Die Angelsaison beginnt im April. Am kommenden Sonnabend wird ab 13.30 Uhr in der Schönhauser "Linde" Skat gespielt.

   

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