Mal einen Blick hoch oben vom Kirchturm in die Elbaue werfen, leckere Torten essen oder Osterkörbchen basteln - das konnte man am Sonnabend beim traditionellen Osterbasar in der Kirche in Sandau.

Sandau l Der Förderverein der Sandauer Kirche und die Kirchgemeinde hatten sich bei der Vorbereitung der Veranstaltung wieder große Mühe gegeben. Doch das Wetter am Sonnabend schien den fleißigen Organisatoren zunächst alle Hoffnungen auf ein gutes Gelingen zunichte zu machen. Drei Grad plus und Dauerregen den ganzen Tag über ließen nicht nur alle Frühlungsgefühle der Sandauer verfliegen, sie lockten so schnell auch niemanden aus der Elbestadt aus den eigenen vier Wänden hervor und somit zu einem Spaziergang zur Kirche.

In dieser hatte Hannelore Hildebrandt in der Turmhalle wieder ihre Pflanzenbörse aufgebaut, denn in den Gärten soll es ja nun bald wieder losgehen mit der Arbeit. Allerdings hielt es sich mit dem Pflanzentausch - wohl auch der Witterung wegen - arg in Grenzen.

Zwei Etagen höher warteten Kaffee und Kuchen sowie ein Basteltisch auf die großen und die kleinen Besucher. Elfi Reim, Gudrun Frank, Melitta Ott und Peter Busse hatten diesen Raum unter sich.

Nach einer guten halben Stunde des Wartens stellten sich dann aber die ersten Ostermarktbesucher ein. Es waren Katrin und Silvio Wulfänger. Für sie war es eine Premiere, mit dem Aufzug im Kirchturm fahren zu können. Außerdem freuten sie sich auf einen Ausblick von ganz oben auf Sandau und die Elbelandschaft.

Nach und nach gesellten sich dann immer mehr kleine und große Leute hinzu und machten es sich an der Kaffeetafel oder am Basteltisch gemütlich. Vor allem die Kinder nutzten natürlich das kreative Angebot zum Herstellen von kleinen Osterdekorationen, wie Osterkörbchen. Damit diese am Ende auch wie solche aussahen, wurden sie mit kleinen Naschereien gefüllt.

Führungen durch das Gotteshaus und dessen Turm gehörten ebenfalls wieder zu den Angeboten.

   

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