Wie sportlich und kreativ sie sind, bewiesen die Schönhauser und Mitstreiter der Region gestern Nachmittag beim Projekt "Kunst für Demokratie", das dieses Jahr "Türen öffnet" - und was für sehenswerte Türen das sind!

Schönhausen l Es war wahrlich kein Wetterchen gestern Nachmittag, um um die Kirche zu rennen oder durch den Park zu schlendern. Und doch kamen etliche Gäste, um die Kinder beim SOS-Lauf anzufeuern und sich die über 20 originellen Türen anzusehen, die den Park in einer LandArt-Ausstellung verwandeln.

Trotz Regens schnürten 46 Mädchen und Jungen die Laufschuhe, um ihre Runden um die Kirche zu laufen. Immerhin 987mal wurde das Gotteshaus umkreist. Als Belohnung für die Mühe gab es eine Urkunde, von den beiden örtlichen Bäckern spendierten Kuchen und sogar noch ein Puppenspiel, zu dem das Theater der Altmark ins Gärtnerhaus einlud. Es war Bestandteil des Kunst-für-Demokratie-Projektes der Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen in Kooperation mit verschiedenen Partnern. Dazu konnte die Leiterin Dr. Andrea Hopp den Kultusstaatssekretär Jan Hofmann, die Bundestagsabgeordneten Maria Kermer und Jörg Hellmuth, die Landtagsvizepräsidentin Helga Paschke sowie die Bürgermeister Bernd Witt und Alfons Dobkowicz begrüßen. Welch anerkennende Worte der Staatssekretär für das Engagement in Schönhausen fand und wer die Türen so originell gestaltete, lesen Sie in der morgigen Ausgabe.

Die Kinder waren mächtig stolz, dass sie trotz der widrigen Umstände so viele Runden gelaufen sind. Denn damit kann wieder eine schöne Summe an ein SOS-Kinderdorf gespendet werden. John Ehlert schaffte mit 50 Runden die meisten.

Zum Organisationsteam gehörten Berbel Wischer, Dagmar Schulze, Marie-Luise Haak, Nanette Kurze, Carmen Bärmann, Martina und Dieter Hertel sowie weitere Helfer, die die schon etliche Jahre stattfindende Aktion unterstützen.

   

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