Strahlenden Sonnenschein und fröhliche Gesichter konnte man am Ostersonnabend am Nitzower Havelufer beobachten. Das schöne Wetter war trotz einiger dunkler Wolken, die sich zum Glück nur kurzzeitig zeigten, Gesprächsthema.

Nitzow l Jung und Alt genossen am Havelufer das Warten auf den Startschuss zur traditionellen Ostereiersuche. Der Duft von leckeren Waffeln und frischem Kaffee lag in der Luft und wurde nur noch vom Bratwurstgrill, an dem Peter Schaper aktiv war, übertroffen. Die Zubereitung der Waffeln hatten Mandy Krause und ihre Tochter Jasmin sowie Birgit Lautenbach übernommen. Sie alle gehören zum Nitzower Feuerwehrverein, der auch die Versorgung am Getränkewagen absicherte.

"Es ist für mich das erste Mal und ich kann beruhigt sagen: Das fängt ja gut an. Die Jugendwehr hat die Kübelspritze voll im Griff und der Jugendklub mit Anke Pick unterhält die Jüngsten mit einigen Spielen und dem Go-Kart fahren", freute sich Ortsbürgermeister Karsten Grey. Der Ortschaftsrat hatte wieder 500 Eier besorgt und es kamen noch einige Schokoeier und andere Naschereien hinzu. "Der Jugendklub und die Jugendwehr werden die Ostereier verstecken. Wir haben in diesem Jahr auch drei goldene Eier dabei und die Finder erhalten zusätzlich ein hübsches Plüschtier", erzählte Karten Grey.

Dankeschön an alle, die geholfen haben

Aber noch standen alle Besucher des Osterfestes an den Versorgungsständen, die dicht am riesengroßen Holzberg für das Osterfeuer aufgestellt waren. Sitzgelegenheiten gab es aber auch und davon wurde gern Gebrauch gemacht. Das Holz hatte wieder die Feuerwehr mit weiteren Helfern zusammengetragen. Dabei wurden sie vom Havelberger Landwirt André Schultze mit seiner Technik unterstützt. "Dafür gilt es, ein großes Dankeschön zu sagen. Das haben sich auch alle, die zum Gelingen dieser schönen Tradition der Ostereiersuche am Havelufer beigetragen haben, verdient", sagte der Ortsbürgermeister.

Viele Gäste, ehemalige Nitzower, neu hinzu gezogene und Besucher, waren an die Havel gekommen, um das Osterfest einzuläuten. Den Start zur Ostereiersuche vertrieben sich die Kinder mit den Spielangeboten oder schaukelten auf einem Weidenast an der Havel - so wie die vierjährige Emily aus Berlin, die bei ihrer Omi Tina Husemann zu Besuch war. Mit die weiteste Anreise zum Ostereiersuchen hatte der elfjährige Dennis Klink, der mit seinen Eltern aus dem Storchendorf Bergenhusen (Schleswig-Holstein), dem Partnerdorf des brandenburgischen Rühstädt, nach Nitzow gekommen war. Aber dann ging die wilde Jagd nach den bunten Ostereiern los. So wie in jedem Jahr suchten Kinder und Jugendliche wieder an getrennten Stellen und sie hatten alle riesigen Spaß dabei. Am Lagerfeuer, bei gemütlichen Gesprächen und einem Glas "Osterwasser", klang das Fest der Nitzower am späten Abend aus.

   

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