Stendal (wbi) l Fortsetzung im Schadensersatzprozess der Kreissparkasse gegen ihren Ex-Vorstandsvorsitzenden Dieter Burmeister: Sie wirft ihm unter anderem vor, die sogenannte Weinkellerbar aus "reinem Privatvergnügen" errichtet und dafür das "Vermögen der Klägerin verschleudert" zu haben.

Gestern sollten ein Elektroinstallationsmeister, ein Landschaftsarchitekt, ein Steinmetzmeister und ein Metallbauer sollten zu Rechnungen aussagen, bei denen es um Bauarbeiten im Technikzentrum Stendal und in den Geschäftsstellen Osterburg und Seehausen ging: um einen Raucherpavillon sowie Toiletten im Keller in der Arneburger Straße und um einen Fahrradunterstand in der Geschäftsstelle Osterburg sowie um eine Brunnenanlage in Seehausen.

Ob die Sparkasse als Kläger angebliche Schein- oder überhöhte Rechnungen des Bauunternehmers Hans-Joachim M. dabei im Visier hatte, blieb unklar.