Fischbeck (asr) l Für das neue Fischbecker Feuerwehr-Gerätehaus erfolgt am kommenden Montag, 13. April, der erste Spatenstich.

Groß sind derzeit noch die Schuttberge auf dem alten Kindergartenhof in Fischbeck, dem künftigen Feuerwehr-Domizil. Mehr als ursprünglich geplant wurde abgerissen. Altes Wohnhaus, Scheune, Stallanlagen - das alles ist vor ein paar Wochen verschwunden, um Baufreiheit für das neue Gerätehaus der Fischbecker Feuerwehr zu schaffen. Das große ehemaligen Kindergartengebäude sollte stehenbleiben - die Gemeinde wollte daraus gern Wohnungen machen. Doch diese Pläne wurde noch einmal geändert. "Die Kostenschätzung hat ergeben, dass wir eine halbe Million Euro bräuchten, um das schon lange leerstehende Gebäude, das zwar noch eine gute Substanz hatte, herzurichten. Dieses Geld haben wir aber nicht. Und eine Garantie, dass wir dann Mieter finden, gibt es auch nicht", erklärt Bürgermeister Bodo Ladwig. "Und ehe das Haus weiterhin als Ruine stehenbleibt und wir uns irgendwann doch für den Abriss entscheiden, reißen wir es gleich jetzt mit ab - das spart etwas Geld." Ruinen gebe es mit der alten Gaststätte und dem Konsum genug entlang der Ortsdurchfahrtstraße. Nun könne das Areal für die Feuerwehr sehr schön angelegt werden.

Die Schuttberge sollen bis Freitag verschwunden sein - da hat die Prignitzer Firma noch viel zu tun. Denn bereits am kommenden Montag erfolgt der feierliche erste Spatenstich für das Gerätehaus. Das muss neu gebaut werden, weil das alte in der Fährstraße nach dem Deichbruch so geschädigt war, dass nur der Abriss blieb. Um 10.30 Uhr erfolgt der feierliche Akt, zu dem auch Vertreter der Landesregierung geladen sind. Den Zuschlag für den Bau hat die Schönhauser Firma von René Schulz erhalten. Sie will das ehrgeizige Ziel, den Gebäude-Komplex bis Jahresende fertigzustellen, umsetzen. Dann kann die Feuerwehr nach zweieinhalb Jahren endlich aus der Scheune ausziehen.