Fischbeck (asr) l Mit dem ersten Spatenstich hat am Montag um 10.30 Uhr offiziell und feierlich der Bau des neuen Fischbecker Gerätehauses begonnen. So steinig wie der Boden, in den die Spaten gestochen wurden, war auch der Weg bis zum Baubeginn. Denn zwar hatte das Landesverwaltungsamt bereits im Januar 2014 den Bewilligungsbescheid für den Ersatzneubau für das bei der Flut Totalschaden erlittene Gerätehaus erteilt, aber das Grundstück dafür stellte die Gemeinde und Verbandsgemeinde vor große Probleme. Vom ersten Plan musste man nach langem Hin und Her Abstand nehmen, "beim ehemaligen Kindergarten-Grundstück lief dann alles zügig und unproblematisch", drückte Bürgermeister Bodo Ladwig den Eigentümern noch einmal seinen Dank dafür aus. Und auch den Spendern dankte er. Denn so war es möglich, das Grundstück zu kaufen und den Abriss der alten Gebäude voranzutreiben.

Der Neubau der Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen sowie des zweigeschossigen Sozialtraktes kostet 970000 Euro. Wehrleiter André Köppe, der nun zuversichtlicher in die Zukunft blicken kann, hofft auf den versprochenen Umzug aus der Scheune bis Ende November. Dieses Ziel will die Schönhauser Firma "Schulz-Bau" halten. "Das Ausmessen für das Fundament ist erfolgt. Diese Woche richten wir die Baustelle ein, nächste Woche legen wir los." Auf einen Termin für das Richtfest will sich René Schulz noch nicht festlegen, "wir erstellen jetzt einen Bauablaufplan mit Fertigstellung für November"

Das begrüßt auch Verbandsbürgermeister Bernd Witt. Gestern hat er nach langer Krankheit mit der Wiedereingliederung begonnen. "Das Fischbecker Gerätehaus ist ein Symbol für die vielen neuen Objekte, die nach der Flut entstehen müssen. Und es dient nicht nur der Fischbecker Wehr als modernes, DIN-gerechtes Domizil, sondern auch anderen Wehren als Ausbildungsort. Der vorbildlichen Fischbecker Wehr wünsche ich reichlich Nachwuchs für die Feuerwehrarbeit."