Stendal (vl) l Ein "Rosenkrieg" zwischen zwei Noch-Eheleuten in der Einheitsgemeinde Bismark soll in ein Verbrechen gemündet haben. Der Fall wird derzeit am Amtsgericht in Stendal in einem Strafprozess verhandelt. Eine Mittdreißigerin ist angeklagt, die Elektroanlage in dem ihr gehörenden, aber seinerzeit vom Noch-Ehemann allein bewohnten Haus im April vorigen Jahres derart manipuliert zu haben, dass daraus hätte ein Brand entstehen können. Die Angeklagte bestritt vor dem Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Thomas Schulz beim Prozessauftakt jegliche Schuld. Demnach hätte sie Ende März das Haus mit ihren Kindern verlassen und sei ins Stendaler Frauenhaus gegangen, nachdem ihr Mann zum wiederholten Mal auf sie "losgegangen" sei und sie ausgesperrt hätte. "Die ganze Geschichte dient nur dazu, mir eines auszuwischen." Am Donnerstag wird der Prozess fortgesetzt und ist auch das Urteil zu erwarten.