Havelberg l "Die Mathematik muss neu gedacht werden. Fünf sind gleich eins", spielte Moderator Alexander Dieck auf das Motto dieser neuartigen Bundesgartenschau an. Nach dem offiziellen Start am Sonnabend in Brandenburg begann der Eröffnungsmarathon in den anderen vier Standorten am Sonntagvormittag in Havelberg. Jede Menge Politprominenz gehörte neben Vertretern aus Vereinen, Wirtschaft und Institutionen zu den geladenen 600 Gästen. Auf den in verschiedenen Farben leuchtenden Stühlen vor der Bühne am Dom hatten zudem viele weitere Havelberger und Gäste Platz genommen. Allerdings reichten die Stühle bei Weitem nicht für alle. Und so verfolgten viele stehend das einstündige kurzweilige Programm, das Nobody Knows aus Stendal, das Sax`n Anhalt Orchester aus Magdeburg sowie aus Havelberg die Liedertafel und die Tanzgruppe Arabeske mitgestalteten. Alle waren im Anschluss bis zum Nachmittag hin noch einmal zu erleben. Ebenso die Havelspatzen aus den Kitas, die sich wie alle anderen auch über viel Applaus freuen durften.

Mit drei Gläsern Wein fing alles an

Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski begrüßte die Gäste "am Anfang Sachsen-Anhalts" und erinnerte an die Entstehungsgeschichte der Buga. Vor gut acht Jahren wurden die fünf Bürgermeister der heutigen Buga-Standorte vom damaligen Abteilungsleiter im brandenburgischen Bauministerium Klaus Eichler und Landschaftsplaner Klaus Neumann zu einem Treffen eingeladen. Nach dem ersten Glas Wein wurde die Buga-Idee noch als totaler Wahnsinn angesehen. Nach dem dritten Glas stand fest: "Ja, wir machen es!"

Der Bürgermeister dankte seinen Amtskollegen für die tolle Zusammenarbeit in all den Jahren, der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft, die die Idee unterstützte, dem Land für die große finanzielle Hilfe sowie dem Landkreis und all den anderen Partnern, die zum Gelingen dieses Großereignisses beigetragen haben und es weiterhin tun. Stellvertretend für seine Mitarbeiter in der Stadtverwaltung hob er Kämmerin und Bauamtsleiterin Petra Jonschkowski hervor.

"Wir werden im nächsten halben Jahr zur Höchstform auflaufen, denn eine solche Bundesgartenschau hat es noch nicht gegeben", versicherte der Bürgermeister. Die Buga wird als außergewöhnliche Chance verstanden, die Region mit ihren Domen, ihrer Havellandschaft, ihren Städten und Dörfern und ihren Menschen noch stärker ins Rampenlicht zu stellen und weithin bekannt zu machen.

 

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