Stendal (mr) l Der Briefwahlskandal von Stendal gilt inzwischen deutschlandweit als einmalig. Sachsen-Anhalts Innenministerium will jetzt dafür sorgen, dass eine Wiederholung ausgeschlossen ist. Künftig sollen Bevollmächtigte unterschreiben, dass sie nicht mehr als vier Vollmachten einreichen. Zudem sollen die Wahlämter Verzeichnisse angelegen können, um dies besser zu kontrollieren. In Stendal muss die Stadtratswahl wegen der Fälschung von Vollmachten wiederholt werden. Im Rathaus waren an zwölf Bevollmächtigte insgesamt 189 Briefwahlunterlagen ausgereicht worden.