Havelberg (dha) l In der dritten Blumenhallenschau, die in der Kirche St. Laurentius in Havelberg am gestrigen Himmelfahrtstag eröffnet worden ist, trumpfen die Gerbera auf - und mit ihnen die berühmtesten Pflanzen des afrikanischen Kontinents: Protea, Helico-nien, Guzmanien. Einen berauschenden Blütenflor erlebt der Besucher bis zum Altar: tausende in unterschiedlichsten Farben und Formen gesteckte Gerbera-Blütenköpfe lassen das Mittelschiff der Kirche leuchten. Hier erfährt man auch, wie der "Stern von Afrika" im 18. Jahrhundert als Mini-Wildform entdeckt und in Europa vom zeitgenössischen Züchter Peter Ambrosius zur heutigen Vielfalt weiterentwickelt wurde. So kann man hier nicht nur Trends bei den Schnittblumen bestaunen, sondern auch kleinwüchsige Topfgerbera oder winterharte Gartengerbera.

Für seine Arbeit wurde Peter Ambrosius gestern mit der Großen Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft ausgezeichnet.

Wer "Gerbera - So strahlt Afrika" nicht verpassen möchte, muss sich sputen. Denn die aktuelle Blumenhallenschau in der Havelberger Stadtkirche ist nur sechs Tage lang zu sehen und endet damit bereits am kommenden Dienstag, 19. Mai. Ab 23. Mai heißt es hier dann "Wenn Gärtner ihre Schätze zeigen".