Viel mehr als sie nur in die Vase zu stellen, kann man mit Blumen machen - was, das regt die vierte Schau in der Havelberger Stadtkirche an. Sie und auch die anderen Buga-Angebote lockten am Pfingstwochenende tausende Besucher in die Stadt.

Havelberg l Und die waren begeistert! "Havelberg ist unsere letzte Station - und die schönste!" Eine Gruppe Magdeburger begibt sich einmal pro Jahr auf Radpartie, dieses Mal ging es von Potsdam entlang der Havel zu den fünf Buga-Standorten. In der Stadtkirche starteten sie die Besichtigungstour. Hier war es am Samstagmorgen noch ganz ruhig und man konnte die neue Schau "Gepflanzt. Gesteckt. Gebunden. - Wenn Gärtner ihre Schätze zeigen" bewundern. Ein siebenköpfiges Team der Floristmeisterschaft Grünberg/Köln hat sie aufgebaut. "Wir wollen zeigen, wie man Blumen richtig in Szene setzen kann, damit sie ihre Wirkung entfalten - als Alleinherrscher oder in der Gemeinschaft", berichtet Werner Paizdzior, der zusammen mit Werner Brockmann als Lehrer die Koordination der Ausstellung übernommen hat. Ob bunt oder Ton in Ton - harmonisch fügen sich die Blumen, zu verschiedensten Arrangements gesteckt, gebunden, geklemmt oder auch gepflanzt, zusammen, ob als festliche Tischdekoration, an überdimensionierten Kerzenständern, als Wandverzierung oder sogar als Brautschmuck. Vor allem die heimischen Blütenpflanzen wie die ochsenblutfarbenen Nelken sind in Szene gesetzt. Und auch die Farbe Grün, die eigentlich dem Laubblatt vorbehalten ist, kann als Blüte reizvoll aussehen.

Von den Bedingungen in der Stadtkirche zeigen sich die beiden Lehrer angetan, "da halten die Schnittblumen gut eine Woche".

Über die Blumen als Brautschmuck um den Hals oder die Taille staunten Petra und Eckhard Kaluza, "mal was anderes!" Aus Wernigerode waren sie am Sonnabend nach Havelberg gekommen und schon von der ersten Station in der Stadtkirche ganz angetan. Ebenso erging es einer zwölfköpfigen Gruppe ehemaliger Leichtathleten vom Schönebecker SC, die schon beim Start im Pfingstrosengarten die Kamera voller Bilder hatten. Vier Tage nahmen sie sich Zeit für Havelberg - neben den Blumen sorgte die Fahrt mit dem "PonTom" auf der Havel für unvergessliche Erinnerungen.

   

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