Erstmals zu Pfingsten hat in Havelberg ein Fußball-Kleinfeldturnier für D-Jugend-Mannschaften stattgefunden. Mit dem FC Verden 04 fand es einen den anderen Teilnehmern in allen Belangen deutlich überlegenen Sieger.

Havelberg l "Mich hat gefreut, dass die Gäste aus der Partnerstadt sich kurzerhand bereit erklärten, zwei Mannschaften zu bilden, nachdem ein Team noch kurzfristig vom Turnier abgesagt hatte", lobte FSV-Trainer Dennie Lindholz, zugleich auch Hauptorganisator der Veranstaltung. So konnte der Wettstreit um den Buga-Cup am Sonnabend planmäßig mit sechs Vertretungen - TuS Sandau, Rot-Weiß Arneburg, FSV Havelberg D-Jugend, FSV Havelberg E-Jugend sowie zwei Teams vom FC Verden 04 - beginnen. Schon frühzeitig zeichnete sich dabei ab, dass die Verdener Mannschaften für ihre Gegnerschaft einfach eine Nummer zu groß waren. "Wir hätten uns schon etwas spielstärkere Konkurrenz gewünscht", gestand dann auch Verdens Trainer Fred Haller ein. Denn es gab ausnahmslos klare Siege für den FC. Die Torhüter wurden nur selten einmal richtig gefordert. Was das gemeinsame Erleben anging, "haben wir die nunmehr dritte sportliche Begegnung mit den Havelbergern natürlich genutzt, um die entstandene Freundschaft zwischen den Kindern beider Vereine - und natürlich auch zwischen uns Trainern - weiter zu vertiefen." Fred Haller zollte Dennie Lindholz zudem Hochachtung: "Was er für seine Jungs so alles auf die Beine stellt, nicht zuletzt dieses Turnier hier, ist schon bewundernswert."

Mit dem Abschneiden ihrer Mannschaften zeigten sich letztlich auch die beiden Havelberger Trainer zufrieden. So verkaufte sich die E-Jugend von Guido Bathge im Feld der Älteren am Sonnabend prächtig - am Sonntag legte sie dann aufgrund eines folgenden Punktspieles am Dienstag eine Pause ein. So verlor sie gegen die Verdener Teams nicht so hoch wie andere Mannschaften, gewann gegen Sandau und musste sich Arneburg recht unglücklich geschlagen geben.

Der 3. Platz der D-Jugend entspricht den Erwartungen - mehr war nicht drin. Zudem war der Kräfteverschleiß zu groß, was sich besonders am Sonntag, dem zweiten Spieltag, bemerkbar machte.

Dennie Lindholz sagt allen Sponsoren, fleißigen Helfern, Eltern und Großeltern herzlichen Dank. "Ohne sie wäre so ein Turnier nicht möglich gewesen."

   

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