Die Finanzierung der infrastrukturellen Maßnahmen zur Vorbereitung der Bundesgartenschau 2015 ist für Havelberg gesichert. Das sagte Dr. Karl-Heinz Daehre (CDU), Minister für Landesentwicklung und Verkehr, gestern beim Arbeitsgespräch mit dem Bürgermeister. Rund 12,5 Millionen Euro stehen in den kommenden Jahren bereit.

Havelberg. Aus verschiedenen Förderprogrammen werden für die Bundesgartenschau 2015 die Gelder fließen. Beteiligt an der Vorbereitung sind unter Leitung des Landwirtschaftsministeriums verschiedene Ministerien. Wichtig für die Stadt: Sie muss sich keine Sorgen machen, die ehrgeizigen Baumaßnahmen im Vorfeld der Gartenschau nicht bezahlen zu können. Das versicherte Minister Daehre gestern ausdrücklich in dem Arbeitsgespräch im Rathaus, an dem neben Bürgermeister Bernd Poloski und Kämmerin Petra Jonschkowski die Vorsitzende der Ortsgruppe der CDU Ursula Rensmann, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat Gerhard Imig (CDU) und Bauausschussvorsitzender Fred Lähns (Die Linke) teilnahmen. Landtagsabgeordneter Nico Schulz (CDU) hatte den Minister nach Havelberg eingeladen.

Karl-Heinz Daehre hob die Bedeutung der Buga für die Region hervor und ist von der Nachhaltigkeit überzeugt. Für ihn sei wichtig, dass Fördergelder nicht nur nach Einwohnerzahlen vergeben werden. "Wir wollen keine Region in Sachsen-Anhalt abhängen." Havelberg habe sich in den vergangenen 20 Jahren nicht nur positiv entwickelt, es sei der Stadt auch gelungen, auf den Norden des Landes aufmerksam zu machen, was eine besondere Herausforderung gewesen sei. Daehre unterstrich, dass für keine Landes- oder Bundesgartenschau extra Förderprogramme zur Verfügung stehen. Vorausblickend auf die heiße Phase vor der Eröffnung der Buga sagte er, dass, wenn es dann Probleme geben sollte, weil noch Geld fehle, sich keiner in Magdeburg verschließen werde, um die "Schatulle noch mal zu öffnen. Wer A sagt, muss auch B sagen. Bis dahin laufen die Bund-/Länderprogramme."