Havelberg (as). An vielen Schulen Deutschlands stand gestern wieder die Känguru- Olympiade auf dem Programm. Bei diesem weltweiten Mathematikwettbewerb ist vor allem logisches Denken gefragt. Je mehr Lösungen nacheinander richtig sind, desto weiter ist der Känguru-Sprung. Taschenrechner sind dabei tabu. Im Havelberger Gymnasium war die Teilnahme für die Klassen 5 und 6 Pflicht, die Schüler der anderen Klassenstufen konnten freiwillig teilnehmen, berichtete der Schulfachliche Koordinator Volker Woltersdorf. In der Bibliothek waren es 70 Schüler aus den Klassen 5, 7, 8, 9 und 11. Die 6. und 12. Klassen knobelten im Geschichtsraum an den Aufgaben. 75 Minuten Zeit sind für die 24 bis 30 Aufgaben (je nach Klassenstufe) vorgegeben.

Hanna Hessenmüller aus der 7. Klasse gehörte zu den Freiwilligen. "Weil ich Mathe mag", begründete sie ihre Teilnahme. Aus fünf Antwortmöglichkeiten musste die richtige gefunden und auf einem extra Zettel angekreuzt werden. Dieser wird dann zentral maschinell ausgewertet. Jeder Schüler hat ein Startgeld von zwei Euro bezahlt. Für jeden gibt\'s einen Preis sowie eine Urkunde. Für weiteste Känguru-Sprünge werden T-Shirts vergeben.