Mit einem Arbeitseinsatz startete der "Sydower Bogen" in das neue Jahr. Etliche Bäume auf dem Friedhofsgelände an der Kirche sowie auf der Obstbaumwiese und im Park mussten verschnitten werden.

Sydow. "Hier war schon Gefahr in Verzug! Die Äste ragten auf den Gehweg, es war kaum noch ein Durchkommen", zeigt der Vereinsvorsitzende Gordon Seiptius auf den großen Haufen Baumverschnitt und die nun wieder ansehnlichen Tannen. "Auch im Park brauchen die Bäume dringend einen Verschnitt. Und die unter der Schneelast im Winter abgebrochenen und noch in der Krone hängenden Äste müssen wir auch beseitigen", erzählt er, als die Gruppe nach getaner Arbeit auf dem Friedhof mit Schubkarre und Sägen zur nächsten Station umzieht.

14 Sydower hatten sich am Sonnabend am Arbeitseinsatz beteiligt. "Es folgen dieses Jahr bestimmt noch zwei, drei Aktionen", kündigt Katrin Seiptius an. Denn der Verein möchte den alten Katte-Weg, der zur Obstwiese und dann in den Park führt, herrichten. Grasbüschel und Baumstumpen machen das Passieren gerade für Ältere recht mühsam. "Außerdem wollen wir hier auf der Wiese mit dem alten Obstbaumbestand neue Bäumchen pflanzen. Vielleicht können wir im Herbst ja mal eine Aktion starten, um aus den Früchten Most zu gewinnen. Den könnten wir dann auf unserem Weihnachtsmarkt verkaufen oder dem Kindergarten schenken", haben die Sydower neue Ideen.

Konkretisiert werden sie am 1. April, wenn die 26 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung eingeladen werden. Fest steht bereits, dass die Sommersause in diesem Jahr nicht stattfindet. Die Zahl der Besucher wurde dem Aufwand, den sich der Verein macht, nicht gerecht. Dafür soll nach einem Jahr Pause aber wieder der Weihnachtsmarkt an und in der Kirche stattfinden.

Der am Sonnabend zusammengetragene Baumverschnitt wird am Ortsrand zum Lagerfeuer aufgeschichtet und zu Ostern verbrannt. Und zwar am Sonnabend, dem 23. April. Der Verein heißt dann wieder die Sydower und Briester und gern Besucher auch aus umliegenden Orten herzlich willkommen.

Arbeitseinätze wie der am Sonnabend hat der Sydower Bogen schon mehrfach gemacht. "Ohne Geld zu investieren, das weder der Verein noch die Gemeinde hat, können wir durch unsere Arbeit doch viel erreichen und zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen", so Gordon Seiptius.

Die warme Suppe zum Mittag war Belohnung für die Mühe.

 

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