Fischbeck (dh). Einmal im Jahr rückt die Jugendfeuerwehr Fischbeck zu einem besonderen Einsatz aus: Sie sammelt metallischen Schrott im Dorf. Am Sonnabend war es wieder so weit. Sieben Kinder der Jugendwehr - insgesamt gehören acht Mädchen und Jungen zu der Gruppe - sowie fünf Aktive zogen mit einem Traktor mit Anhänger sowie einem Teleskoplader - Technik von der Agrargenossenschaft - los, um den von den Fischbeckern bereitgestellten Schrott einzusammeln. "Am Ende ist ein großer Container zu drei Vierteln voll geworden", berichtet Jugendwart Christopher Rzyski. "Damit sind wir im Großen und Ganzen zufrieden und bedanken uns bei den Einwohnern für die Unterstützung." Denn der Schrott spült wieder Geld in die Kasse der Jugendwehr. "Ein Schrotthändler holt den Container ab, sortiert den Inhalt und zahlt den Gegenwert dann an uns aus. Das eingenommene Geld wird dann ausschließlich für Aktionen der Jugendfeuerwehr verwendet", so Christopher Rzyski. Von der Masse der finanziellen Mittel werde zum Beispiel das traditionelle Zeltlager organisiert. Aber auch für Grillabende, Kegel- und Bowlingnachmittage oder auch einer Fahrt zu Mc Donalds nach Stendal komme das Schrottgeld gerne zum Einsatz.