Glückliche Gesichter gestern im Innovations- und Gründerzentrum BIC Altmark Stendal. Landrat Jörg Hellmuth war Überbringer einer frohen Botschaft und konnte Fördermittelbescheide für 16 Projekte des Landkreises überreichen. Sie profitieren vom Bundesprogramm "Stärken vor Ort", an dem sich der Kreis zum dritten Mal beteiligt.

Von Corinne Plaga

Stendal. Mit insgesamt 129 000 Euro Fördersumme wurden 16 sogenannte Mikroprojekte im Landkreis Stendal bewilligt. Sie alle wollen Gutes tun, vor allen in den kleinen Orten der Region: soziale und berufliche Integration von Jugendlichen, Förderung von Frauen mit Problemen beim (Wieder)Einstieg ins Erwerbsleben und mehr Beschäftigung vor Ort. Antragsteller für die Projekte waren dabei Vereine, Unternehmen, Verbände, Kirchenverbände und auch Einzelpersonen. "Insgesamt 49 Antragsteller hatten sich beworben, und der Begleitausschuss hat 16 von ihnen ausgewählt", sagte gestern Vormittag Landrat Jörg Hellmuth.

Dem voran gingen zahlreiche Beratungsgespräche mit den Projektverantwortlichen, bevor der neunköpfige Ausschuss unter Vorsitz des Landrates in einem Auswahlverfahren die 16 Projekte bestimmte. Dabei kann jedes mit maximal 10 000 Euro gefördert werden. "Das tolle ist die 100-Prozent-Förderung", so Hellmuth.

Er beglückwünschte gestern alle Antragsteller zu den Förderbescheiden. Und die Freude war den Kandidaten anzusehen. So können sie in ihren Orten bereits ab kommender Woche ihre Ideen in die Tat umsetzen. "Dabei wünsche ich ihnen viel Erfolg und Spaß!".

Der Landkreis Stendal hatte sich im vergangenen Jahr erfolgreich um die Fortführung des Bundesprogramms aus dem Europäischen Sozialfonds beworben. Im Ergebnis konnten seit 2009 bereits 32 Mikroprojekte landkreisweit gefördert und somit erfolgreich durchgeführt werden.