Rege Bautätigkeit herrscht in und um Havelberg. In der Hansestadt wird zum Beispiel im Domgebiet fleißig gebaut. In Jederitz hat am Montag der Ausbau der Ortsdurchfahrt begonnen. An diesem Tag war auch Baustart für den Havelradweg von Havelberg nach Kuhlhausen.

Havelberg. Ob er einmal genauso viele Pedalritter anlockt wie der Elberadweg, muss sich erst zeigen. Die Voraussetzungen dafür, dass der Havelradweg ein touristischer Anziehungspunkt wird, schafft die Hansestadt Havelberg derzeit aber. Wie berichtet, wird der Havelradweg bis Schollene zur Landesgrenze nach Brandenburg in den nächsten Jahren ausgebaut. Für das Teilstück von Havelberg nach Kuhlhausen war am Montag Baustart. Die Bauanlaufberatung hatte am 20. April stattgefunden.

Begonnen wird in Havelberg. Zunächst verläuft der Radweg in Richtung Kuhlhausen gesehen bis zum Modellsportzentrum links neben der Landesstraße 2. Von da an führt er auf der rechten Fahrbahnseite über Jederitz bis kurz vor Kuhlhausen, wo er wieder linksseitig der Fahrbahn verläuft und auf den landwirtschaftlichen Weg vor dem Haveldorf führt.

Diese ersten drei Teilabschnitte werden mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II finanziert, sagte Bauamtsmitarbeiterin Ines Birkholz im Gespräch mit der Volksstimme. Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, sehen die Planungen vor. Für weitere Teilabschnitte zur Fortführung des Havelradweges bis Warnau hat die Stadt in der vergangenen Woche beim Landesverwaltungsamt die Förderanträge eingereicht. Die Bauausführung soll in den nächsten zwei Jahren erfolgen.

Wie der Havelradweg genau verläuft, können sich Interessenten demnächst auf einer Tafel anschauen. Diese soll am Ortsausgangsschild in der Rathenower Straße über die Pläne informieren, kündigte Ines Birkholz an.