Neuschollene. Die Bauarbeiten an der Dorfstraße in Neuschollene - Bestandteil des Havelradweges - beginnen am Montag. Das erfuhren die Anwohner am Dienstagabend bei der Bauanlaufberatung. Vertreter der Gemeinde, der Verbandsgemeinde, des Planungsbüros und des Schönhauser Bauunternehmens trafen sich, um noch bestehende Unklarheiten abzuklären. Ein wichtiger Punkt war die Umverlegung der Bushaltestelle für den Zeitraum der Bauarbeiten. Durch Neuschollene fahren täglich Busse nach Rathenow und in Richtung Schollene, die auch von den Schulkindern genutzt werden. Nach langem Hin und Her hatten sich die Fachleute darauf geeinigt, dass die Bushaltestelle an die Straße, Ortsausgang Richtung Rathenow, verlegt wird und hier gleichzeitig die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt wird.

Der Straßenbau wird in zwei Abschnitte aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt geht vom Ortseingang Richtung Schollene kommend bis zur großen Kurve im Ort. Wenn dieser fertig ist, wird bis zum Ortsausgang Richtung Rathenow weitergebaut. "Für jeden Bauabschnitt kalkuliert die Firma etwa vier Wochen ein", so Inhaber René Schulz.

Die Straße wird mit gelben Pflastersteinen, wie sie bereits in der Feldstraße in Schollene liegen, erneuert. Im Ort sind für die 4,5 Meter breite Straße Tiefborde geplant. In Bereichen, in denen Wasser geführt werden muss, werden Rundborde verbaut, damit das Regenwasser nicht über die anliegenden Grundstücke fließt.

Britta Oehlmann sprach die derzeit schlecht positionierten Straßenlaternen an, die nachts zu viele unausgeleuchtete Bereiche im Ort zur Folge haben. "Die genaue Aufstellung der neuen Laternen wird entschieden, wenn die Straße fertig ist", entgegnete der Bauplaner.

Wie der Müll während der Bauzeit abgeholt werden soll, wird jetzt noch mit der zuständigen Abfallgesellschaft geklärt. Wer demnächst seine Kleinkläranlage oder Sammelgrube für Abwasser abfahren lassen muss, sollte das noch rasch machen.