Schollene (she). Die Gemeinde Schollene und die Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land beschäftigen sich seit ein paar Monaten mit dem Gedanken, mit einer alternativen Methode Energie zu gewinnen. Konkret geht es um ein Halmgutheizwerk, dass in der Region Schollene errichtet werden könnte. Deshalb trafen sich Bürgermeister Armin Wernicke und Verbandsbürgermeister Bernd Witt vor kurzem mit Vertretern von Bioenergie- und Projektentwicklung, der BIC Altmark und einem Planungsbüros in Schollene. Die Verbandsgemeinde und die Gemeinde hatten eine Studie in Auftrag gegeben, ob die Idee hier umsetzbar wäre. Fazit: Der Standort in Schollene würde sich aufgrund der idealen Rohstoffentwicklung anbieten. In der Studie wird nun die Wirtschaftlichkeit geprüft.

Die Fachleute hatten auch eine Begehung im Ort durchgeführt, um sich beispielsweise die kommunalen Einrichtungen entlang der Bergstraße anzuschauen, die alle mit Wärme versorgt werden könnten.

Bis September werden die Ergebnisse erwartet. Sollte es zu einer Umsetzung kommen, könnte dies bereits im Jahr 2012 geschehen. Wer dann Investor ist, steht noch nicht fest. Die Verbandsgemeinde will dazu auch Gespräche mit Stadtwerken führen, hieß es auf der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates.