• 22. Mai 2012



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Ehrung für soziales Engagement im Breitensport


"Stern des Sports" für Havelwinkel Warnau

27.09.2011 05:30 Uhr |


Von Ingo Freihorst


Mit dem bronzenen "Stern des Sports" verbunden ist eine Prämie von 500 Euro für den SSV Havelwinkel Warnau. Auch die erste Männermannschaft freut sich darüber.

Mit dem bronzenen "Stern des Sports" verbunden ist eine Prämie von 500 Euro für den SSV Havelwinkel Warnau. Auch die erste Männermannschaft freut sich darüber. | Foto: Ingo Freihorst Mit dem bronzenen "Stern des Sports" verbunden ist eine Prämie von 500 Euro für den SSV Havelwinkel Warnau. Auch die erste Männermannschaft freut sich darüber. | Foto: Ingo Freihorst

Einen besseren Rahmen hätte es am Sonnabend kaum geben können: Die Fans der Fußballer des SSV Havelwinkel waren nach dem 4:1-Heimspiel gegen Germania Klietz noch in bester Siegerstimmung, als es eine weitere freudige Botschaft gab. Der Warnauer Sportverein wurde mit einem "Stern des Sports" geehrt.

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Warnau. "Wir woll'n die Sieger sehn, wir woll'n die Sieger sehn" sang der euphorische Fanblock auf dem Warnauer Fußballplatz. Die Kreisoberliga-Kicker der 1. Männermannschaft taten den Warnauern natürlich diesen Gefallen und bildeten zugleich die Kulisse für eine Auszeichnung der ganz besonderen Art: Von der Volksbank aus Rathenow waren Vorstand Bernd Knust und die Marketingverantwortliche Anja Köppen in den Havelwinkel gereist. Im Gepäck hatten sie den bronzenen "Stern des Sports", eine Urkunde und einen Scheck über 500 Euro.

In Empfang nahmen Vereinsvorsitzende Carmen Thiel und Vorstandsmitglied Iris Walther die Ehrung. Letztere war es auch gewesen, welche bei der Bank die Bewerbungsunterlagen eingereicht hatte. Immerhin 21 Seiten kamen zusammen, auf denen das Engagement der Warnauer SSV-Freizeitsportler umfassend dokumentiert wurde.

"Es war eine überzeugende zweite Halbzeit, ihr habt verdient gewonnen", wandte sich Bernd Knust vorab an die Spieler. Doch werde der Preis in erster Linie nicht für sportliche Erfolge verliehen, betonte der Vorstand. Gewürdigt werden soll damit vielmehr das soziale Engagement der Mitglieder, das oftmals hinter den Kulissen, unbemerkt von der Öffentlichkeit, abläuft. Als Beispiele nannte er das Mähen des Rasens oder das Waschen der Trikots der Fußballer. - All das geschieht auch hier freiwillig und ehrenamtlich.

"Dieses Jahr wird der Stern des Sports an den SSV Havelwinkel verliehen, der in den letzten Jahren Überzeugendes geleistet hatte", betonte der Redner. Er erinnerte daran, dass viele Hürden beim Bau der Anlage gemeistert werden mussten, entstanden sei am Ende in nur einem Jahr Bauzeit ein wunderbarer Fußballplatz samt Kabinen. Bei den Spielen zeigt sich auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Warnauer, die ihre Mannschaft seit dem Punktspielstart im August 2007 nach Kräften unterstützen. "Es ist eine tolle Zuschauerkulisse."

Für Carmen Thiel kommt die unerwartete Spende gerade recht. Einige Ausgaben sind noch zu tätigen. So musste erst kürzlich ein erweitertes Schallschutzgutachten in Auftrag gegeben werden, weil mit der zweiten Mannschaft nun auch am Sonntag auf dem Platz gespielt wird. Dafür werden über 1000 Euro fällig. Zudem liebäugelt der Verein mit dem Kauf eines Rasentraktors, der beim Mähen des Platzes hilfreiche Dienste leisten soll. In Planung ist zudem eine Flutlichtanlage, die ebenfalls noch zu bezahlen ist.

Der SSV war im Jahre 2000 gegründet worden, inzwischen gehören ihm 86 Mitglieder an. Hier wird nicht nur Fußball gespielt, es gibt auch eine Frauen- und eine Seniorensportgruppe, die Bambinis und der Jugendklub trainieren regelmäßig. Ursula Rensmann hat extra für die Ausbildung der jüngsten SSV-Sportler auf eigene Kosten einen Trainerschein in Osterburg erworben, Maximilian Thiel absolvierte auf eigene Kosten eine Schiedsrichterausbildung.

In Warnau steht sogar eine "Rentnerbrigade" bereit, wenn es um die sportlichen Belange geht. So ist Gerhard Dietrich ehrenamtlicher Platzwart, er mäht und bewässert den Rasen. Es gibt eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen im Ort. Jedes Jahr wird mit der Wehr zusammen der Vereinsball ausgerichtet.

Das Fußballfieber hält im Dorf ungebrochen an, auch wenn jetzt nicht mehr Schlag auf Schlag gesiegt wird. - Halb Warnau ist bei den Punktspielen auf den Beinen. Dabei werden Kaffee und Kuchen verteilt, statt Böller gibt es Luftballons. Sogar das Training steht unter Beobachtung vieler Fans.

Der "Stern des Sports" ist eine Ehrung für soziales Engagement im Vereins- und Breitensport, welche 2004 von den Volksbanken und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) initiiert wurde. Auf Regionalebene wird er in Bronze verliehen, auf Landesebene in Silber, auf Bundesebene in Gold. Höhepunkt ist die Übergabe des "Großen Stern des Sports" in Berlin im Rahmen einer Abschlussgala an den Bundessieger. Auch der FSV Havelberg wurde bereits mit einem Sport-Stern geehrt.



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Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2011-09-27 05:30:10
Letzte Änderung am 2011-09-27 05:30:10


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Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.

von AnitaSoltmann am 19.05.2012, 05:49 Uhr

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