
Havelberg l Wenn sie es bisher noch nicht waren, so dürften die Schüler der beiden 10. Klassen des Havelberger Gymnasiums spätestens seit gestern hochmotiviert sein, einen Ausbildungs- oder Studienplatz in Sachsen-Anhalt zu wählen. Als Gast begrüßten sie Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) zu einer etwas anderen Unterrichtsstunde in der Bibliothek der Schule. Thema war Berufsorientierung.
Darauf hatten sich die jungen Leute gut vorbereitet. Zunächst stellten Maximilian Thiel und Simon Busse ihre Schülerfirma "Formel future" und die Zusammenarbeit aller sechs Schülerfirmen des Schülerinstitutes SITI vor. Von der Produktidee bis zum Verkauf arbeiten sie zusammen und erzielen damit gute Erfolge. Eine gute Vorbereitung auf das spätere Berufsleben, wie Maximilian sagte. Das untermauerte er mit Zahlen aus der vom SITI-Chef Dr. Hannes König geführten Statistik und Beispielen von ehemaligen SITI-Mitgliedern, die den Grundstein für ihren Beruf im SITI gelegt haben. Fünf der 80 Absolventen arbeiten heute in Partnerbetrieben des Institutes. "Wir sind zwar eine sehr kleine Schule, doch haben wir mit dem SITI gute Möglichkeiten, die Wirtschaft kennenzulernen."
Eine Auswahl der Produkte der Schülerfirmen gaben die beiden Zehntklässler dem Ministerpräsidenten mit auf den Weg. Dieser machte an seinem eigenen Werdegang deutlich, dass es kein Nachteil sein muss, in einem kleinen Ort in ländlicher Region aufgewachsen und zur Schule gegangen zu sein. Reiner Haseloff machte deutlich, dass solche kleinen Schulen wie das Havelberger Gymnasium bewusst gewollt sind, um Schülern lange Fahrzeiten zu ersparen. Für ihn sei es wichtig, dass diese Strukturen Bestand haben. Wichtig sei für ihn außerdem, dass sich die Schüler bei der Berufswahl genau orientieren, wo Fachkräfte schon in naher Zukunft gebraucht werden, denn sein Anliegen ist es, junge Leute im Land zu halten.
Sophie Dreock eröffnete die Fragerunde und wollte wissen, ob es besser wäre, nach dem Abitur in den Fachrichtungen Chemie oder Informatik zu studieren oder eine Ausbildung zu absolvieren. "Chemiker werden im Land sehr stark gebraucht, vor allem im südlichen Bereich gibt es dort sehr gute Chancen", antwortete Haseloff und empfahl ein Studium. Im IT-Bereich riet er zu einer dualen Ausbildung. Diese sei vergleichbar mit einem Bachelor-Abschluss und man könne im Anschluss immer noch entscheiden, ob man studiert oder einen Arbeitsplatz annimmt.
Das Dienstleistungs- und Gesundheitswesen nannte er auf die Frage von Toni Liebsch nach zukunftsträchtigen Branchen im Land als eine Richtung. Ansonsten sind Maschinenbau, Chemie, Ernährungsgüterwirtschaft und erneuerbare Energien die Leitbranchen. Viele Betriebe würden händeringend Fachkräfte suchen und bieten gute Perspektiven. Zum Teil gebe es Stipendien für die Studenten.
Den Schwerpunkt der Politik in Bezug auf die Zukunftsentwicklung im Land - eine Frage von Laura Neumann - sieht er darin, Sachsen-Anhalt familien- und kinderfreundlich zu gestalten. Eine Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.