• 26. Oktober 2014



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Sportvereinsvorsitzender Markus Hinz informierte den Sandauer Stadtrat über Pläne


TuS-Kicker brauchen neue Flutlichtanlage

26.11.2011 05:19 Uhr |


Von Ingo Freihorst


TuS-Vorsitzender Markus Hinz erläuert den Ratsmitgliedern die Pläne des Vereins.

TuS-Vorsitzender Markus Hinz erläuert den Ratsmitgliedern die Pläne des Vereins. | Foto: Ingo Freihorst TuS-Vorsitzender Markus Hinz erläuert den Ratsmitgliedern die Pläne des Vereins. | Foto: Ingo Freihorst

Großes hat sich der Sandauer Turn- und Sportverein vorgenommen. Vorsitzender Markus Hinz informierte jetzt den Stadtrat über Einzelheiten.

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Sandau l In zwei Jahren wird der Turn- und Sportverein TuS runde 50 Jahre alt. "Aus diesem Anlass haben wir uns um die Ausrichtung der kreislichen Pokalendspiele im Fußball beworben", erklärte Markus Hinz. Doch damit Sandau den Zuschlag erhalten kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden.

So rechnen die Organisatoren vom Kreisfachverband mit etwa 1000 Zuschauern. Damit sie alle Platz haben und auch das Spiel verfolgen können, soll auf der linken Seite zwischen der befestigten Verkaufsfläche und dem Beachballfeld ein zehn Meter breiter und dreißig Meter langer Erdwall aufgeschütett werden. Er soll zwei Ebenen besitzen, in einem sowie in anderhalb Metern Höhe.

Als Ausgleich für den Naturschutz werde dahinter eine Hecke angepflanzt. Die war ohnehin geplant, damit der Ball hier nicht weiterrollen kann. Bäume müssen für den Wall nicht weichen, beantwortete der Redner eine Anfrage von Wolfgang Hellwig.

Die Stadtverwaltung und damit der Rat müssten diesen Bau aber genehmigen. Die nötige Erde würde eine Havelberger Firma zur Verfügung stellen, ebenso die Technik. Die Stadt braucht hierbei nichts zuzahlen, vieles wird mit Eigenleistungen erledigt.

Der Verein hatte zudem einen Antrag auf Geld aus der Sportstättenförderung gestellt, um einen Trainingsplatz für die Kicker hinter der Halle errichten zu können. Doch wurde der Antrag abgelehnt - Sandau habe genügend Sportplätze, hieß es als Begründung.

Das sieht Markus Hinz jedoch gelassen. Denn der Fußballplatz war kürzlich vermessen und daraufhin neu angelegt worden. Die einzelnen Seiten hatten unterschiedliche Längen aufgewiesen. Jetzt der Platz endlich im rechten Winkel und ordentliche 90 mal 60 Meter groß, wodurch den Kickern auch wieder mehr Fläche fürs Training zur Verfügung steht. Ein örtlicher Sponsor hat zudem für zwei neue Tore gesorgt.

Ein Problem möchte Markus Hinz allerdings mit Hilfe der Stadt lösen: Die Flutlichtanlage ist in die Jahre gekommen. Die sehr empfindlichen Halogenlampen, die regelmäßig ausfallen, leuchten den Platz nicht mehr ordentlich aus und verbrauchen dennoch Unmengen an Strom. Auch die Kabel sind mürbe und korrodiert, ebenso marode ist die Schaltanlage.

Mit der Sanierung der Anlage könnte dann auch ein extra Stromzähler installiert werden. Hängen jetzt noch drei Strahler an einem Mast, die jeweils 2000 Watt verbrauchen, würde sich das nach der Sanierung auf einen Strahler mit gleichfalls 2000 Watt reduzieren. Die Energiekosten sollen der Stadt nicht in Rechnung gestellt werden, der Verein zahlt dafür eine Pauschale. Die Anlage ist nötig, weil die Kicker nur abends trainieren können - viele kämen von außerhalb, begründete Markus Hinz.

"Die Masten sind oben offen, weshalb die Kabel noch schneller verrotten, irgendwann fällt die Anlage komplett aus", fügte Bürgermeister Henry Wagner an. Er will dies beim Etat für 2012 beachten - vorrangig müssen aber die Pflichtaufgaben bezahlt werden.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2011-11-26 05:19:16
Letzte Änderung am 2011-11-26 05:19:16

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Es ist zwar schön, dass dieses Gebäude nun verschwindet. Aber ich denke nicht, dass der Neubau ein architektonisches Highlight wird. Allzu oft hat man in dieser Stadt bewiesen, dass es nur darum ging, eine Baulücke mit einen unansehnlichen Klotz zu füllen. Wenn man durch die Innenstadt geht, kann man nur mit dem Kopf schütteln: City-Carre, Allee-Center, Ulrichshaus - riesige, schmucklose Gebäude, die man in genau der gleichen Form in jeder deutschen Großstadt antreffen kann. Warum sollte das neue Gebäude da eine Ausnahme bilden? Es ist schade, dass man sich in Magdeburg nie darum bemüht hat, wenigstens einen kleinen Teil des verlorenen Stadtbildes wiederherzustellen. Da kann man nur neidisch nach Dresden schauen.

von einLeser123 am 25.10.2014, 20:36 Uhr

Das große Interesse und die große Freude der Magdeburger zeigt, wie sehr präsent diese Ecke in der Stadt und wie wichtig eine Neugestaltung der Gebäudesituation dort ist. Die SMW haben hier nicht nur eine große Chance aber auch eine große Verantwortung übernommen. Auf keinen Fall darf es hier einen zweiten Marietta-Block kommen, d.h. eine billige und lieblose Notlösung. Kaum ein anderer Ort wird so sehr als zentraler Mittelpunkt der Stadt empfunden wie die Kreuzung Breiter Weg und E.-Reuter-Allee. Dieser urbane Mittelpunkt muss sich auch in der Neubebauung widerspiegeln und verlangt nach einem hohen Gebäude mit einer anspruchsvollen und wertigen Fassade. Vor allem die Gebäudeecke zum Breiten Weg muss sich an den Wohntürmen der Stalinbauten Stadt Prag und Weinarkade orientieren und daher mindesten 9- oder 10-geschossig werden.

von BastiWilke am 25.10.2014, 19:11 Uhr

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