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Sportvereinsvorsitzender Markus Hinz informierte den Sandauer Stadtrat über Pläne


TuS-Kicker brauchen neue Flutlichtanlage

26.11.2011 05:19 Uhr |


Von Ingo Freihorst


TuS-Vorsitzender Markus Hinz erläuert den Ratsmitgliedern die Pläne des Vereins.

TuS-Vorsitzender Markus Hinz erläuert den Ratsmitgliedern die Pläne des Vereins. | Foto: Ingo Freihorst TuS-Vorsitzender Markus Hinz erläuert den Ratsmitgliedern die Pläne des Vereins. | Foto: Ingo Freihorst

Großes hat sich der Sandauer Turn- und Sportverein vorgenommen. Vorsitzender Markus Hinz informierte jetzt den Stadtrat über Einzelheiten.

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Sandau l In zwei Jahren wird der Turn- und Sportverein TuS runde 50 Jahre alt. "Aus diesem Anlass haben wir uns um die Ausrichtung der kreislichen Pokalendspiele im Fußball beworben", erklärte Markus Hinz. Doch damit Sandau den Zuschlag erhalten kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden.

So rechnen die Organisatoren vom Kreisfachverband mit etwa 1000 Zuschauern. Damit sie alle Platz haben und auch das Spiel verfolgen können, soll auf der linken Seite zwischen der befestigten Verkaufsfläche und dem Beachballfeld ein zehn Meter breiter und dreißig Meter langer Erdwall aufgeschütett werden. Er soll zwei Ebenen besitzen, in einem sowie in anderhalb Metern Höhe.

Als Ausgleich für den Naturschutz werde dahinter eine Hecke angepflanzt. Die war ohnehin geplant, damit der Ball hier nicht weiterrollen kann. Bäume müssen für den Wall nicht weichen, beantwortete der Redner eine Anfrage von Wolfgang Hellwig.

Die Stadtverwaltung und damit der Rat müssten diesen Bau aber genehmigen. Die nötige Erde würde eine Havelberger Firma zur Verfügung stellen, ebenso die Technik. Die Stadt braucht hierbei nichts zuzahlen, vieles wird mit Eigenleistungen erledigt.

Der Verein hatte zudem einen Antrag auf Geld aus der Sportstättenförderung gestellt, um einen Trainingsplatz für die Kicker hinter der Halle errichten zu können. Doch wurde der Antrag abgelehnt - Sandau habe genügend Sportplätze, hieß es als Begründung.

Das sieht Markus Hinz jedoch gelassen. Denn der Fußballplatz war kürzlich vermessen und daraufhin neu angelegt worden. Die einzelnen Seiten hatten unterschiedliche Längen aufgewiesen. Jetzt der Platz endlich im rechten Winkel und ordentliche 90 mal 60 Meter groß, wodurch den Kickern auch wieder mehr Fläche fürs Training zur Verfügung steht. Ein örtlicher Sponsor hat zudem für zwei neue Tore gesorgt.

Ein Problem möchte Markus Hinz allerdings mit Hilfe der Stadt lösen: Die Flutlichtanlage ist in die Jahre gekommen. Die sehr empfindlichen Halogenlampen, die regelmäßig ausfallen, leuchten den Platz nicht mehr ordentlich aus und verbrauchen dennoch Unmengen an Strom. Auch die Kabel sind mürbe und korrodiert, ebenso marode ist die Schaltanlage.

Mit der Sanierung der Anlage könnte dann auch ein extra Stromzähler installiert werden. Hängen jetzt noch drei Strahler an einem Mast, die jeweils 2000 Watt verbrauchen, würde sich das nach der Sanierung auf einen Strahler mit gleichfalls 2000 Watt reduzieren. Die Energiekosten sollen der Stadt nicht in Rechnung gestellt werden, der Verein zahlt dafür eine Pauschale. Die Anlage ist nötig, weil die Kicker nur abends trainieren können - viele kämen von außerhalb, begründete Markus Hinz.

"Die Masten sind oben offen, weshalb die Kabel noch schneller verrotten, irgendwann fällt die Anlage komplett aus", fügte Bürgermeister Henry Wagner an. Er will dies beim Etat für 2012 beachten - vorrangig müssen aber die Pflichtaufgaben bezahlt werden.



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Copyright © Volksstimme 2015
Dokument erstellt am 2011-11-26 05:19:16
Letzte Änderung am 2011-11-26 05:19:16

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"Fass ohne Boden"!???? Unseren Kindern im Sommer sicheres Baden zu ermöglichen ist bestimmt kein Fass ohne Boden! Ein Fass ohne Boden ist aber das Solequell! Mehrfaches Millionenschweres Sanieren, nie wurden die selbstgesteckten Ziele in Bezug auf Besucherzahlen erreicht, übermäßig viele Angestellte, die natürlich, im Gegensatz zur Freien Wirtschaft, Fürstlich entlohnt werden und regelmäßig Tariferhöhungen erhalten, trotz riesigem Defizit!!!! Zwei Millionen Euro direkte Subventionen versickern dort regelmäßig!,- noch nicht mit einbezogen die indirekte Finanzierung,- überteuere Stromkosten der Stadtwerke, und die Schönebecker Wohnungsbaugesellschaft haben sicher einen Anteil daran! Schönebeck kauft baufällige Häuser, saniert sich seine Marktplätze für Millionenbeträge, und das nicht zum ersten mal! In diese Stadt sind hunderte Millionen geflossen!,- aber was sehen wir, leerstehende Fressläden, gefühlte zwanzig Optiker, Baustellen die nie enden, und und und. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren unseren Stadtoberen ist nur wichtig was sie aus ihrem Rathausfenster sehen, und dass es dort schön Verkehrsberuhigt ist, und das man gegenüber ein Café zu Pausenversorgung hat!

von kus1964 am 05.03.2015, 08:23 Uhr

Es ist wie immer in diesem demokratischen Bundesland Sachsen Anhalt! Alles rechtens nur Versehen, falsch Verstanden aber nie etwas angewiesen. Die Geschichten in Sachsen Anhalt sind alle gleich. Fördermittelaffäre Dessau Roßlau keiner wusste etwas aber Millionen sind weg. Und nun die nächste Geschichte .Der Innenminister hat keine Fehler gemacht sondern die kleinesten Beamten haben es falsch gedeutet .Da schiebt man wieder die kleinsten vor das Loch und alles ist Gut.In Sachsen Anhalt wird sich das nie ändern, der Filz ist inzwischen zu verwachsen.

von biermann am 05.03.2015, 07:00 Uhr

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