Ein erneuter Einbruch in das Klötzer Schützenhaus überschattet die Vorbereitungen für das Neujahrsschießen. Bemerkt haben die Schützen die aufgebrochenen Türen am Sonnabend. Gestohlen wurde offenbar nichts.

Klötze l Schrecksekunde für die Mitglieder des Klötzer Schützenvereins. Als sie sich am Sonnabendmorgen auf ihrer Anlage an der Schwiesauer Chaussee bei Klötze zum Arbeitseinsatz trafen, bemerkten sie Spuren eines Einbruchs. Türen waren aufgebrochen, Bewegungsmelder abgeschlagen.

Eigentlich sollte bei dem Arbeitseinsatz das traditionelle Neujahrsschießen am kommenden Wochenende vorbereitet werden. Doch nun kamen dringende Reparaturarbeiten noch hinzu. "Die Täter haben über die Feiertage wohl wieder nach Waffen gesucht", vermutete Bernd Unruh, Sprecher des Schützenvereins, und betonte: "Dabei haben wir hier noch nie scharfe Waffen gelagert."

Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen und die Spuren gesichert. Handwerker und Vereinsmitglieder übernahmen die Reparatur der aufgebrochenen Türen und der Bewegungsmelder, da die Anlage nicht ungesichert bleiben kann.

Währenddessen kümmerten sich andere Vereinsmitglieder um die Arbeiten, die eigentlich vorgesehen waren. "Da wir das Neujahrsschießen vorbereiten wollen, werden die Schießbahnen und das Gelände der Anlage gesäubert", berichtete Bernd Unruh. Er und Harry Weik freuten sich über die dieses Mal vergleichsweise gute Beteiligung an dem Arbeitseinsatz. 15 Schützen halfen mit, die Anlage zu säubern. Außerdem sind einige Restarbeiten erledigt worden, die in einer Auflage von der Unteren Jagdbehörde gefordert worden waren.

Das 22. Neujahrsschießen beginnt am Sonnabend, 11. Januar, um 9 Uhr auf der Anlage des Schützenvereins an der Schwiesauer Chaussee. Geschossen wird mit Großkaliber-Langwaffen. Eigene Gewehre sind zugelassen, Leihwaffen werden vom Verein zur Verfügung gestellt, Munition kann gekauft werden.