Klötze l Mit einer Jahresabschlussfeier in der Gaststätte Altmark beendete die Theatergruppe Klötze die Saison 2013 und eröffnete die neue Spielzeit. Kay Knittel, Vorsitzender des Theatervereins zog eingangs eine positive Bilanz.

"Auch im vergangenen Jahr konnten wir unser Publikum begeistern", schätzte Kay Knittel ein. "Wie in den Vorjahren waren wieder alle drei Vorstellungen restlos ausverkauft." Mit der Komödie "Die Western-Schwestern" hatten die Vereinsmitglieder einen guten Griff getan. Kurze und spritzige Dialoge waren vorgegeben, die die Hobbyschauspieler noch mit lokalen Bezügen ergänzten.

Abgerundet wurde die Theateraufführung mit den Auftritten der Tanzgruppe des Vereins sowie mit Gesangseinlagen, so dass das Publikum auch beim nunmehr sechsten Stück wieder voll auf seine Kosten kam. Das sei auch in den anerkennenden Worten vieler Zuschauer nach den drei Vorstellungen zum Ausdruck gekommen, wie Kay Knittel erläuterte. "Alle Akteure gaben ihr Bestes und haben in ihren Rollen voll überzeugt", schätzte er ein. Dazu beigetragen habe auch das Workshop-Wochenende während der Vorbereitungen mit der Schauspielerin und Theaterpädagogin Kerstin Dathe. "Sie hat uns allen wichtige Hinweise für die Vorstellungen gegeben und kurz vor der Premiere nochmals auf einige wichtige schauspielerische Besonderheiten hingewiesen", ist der Chef des Theatervereins überzeugt. Leider konnte Kerstin Dathe nicht eine der drei Vorstellungen besuchen. Dafür erhielt sie eine DVD von der Aufführung. Nachdem sie die Darbietung am Fernseher gesehen hatte, gab sie ein dickes Lob an alle Hobby-Schauspieler weiter.

Aufwand hat sich gelohnt

Besonders gut, so bilanzierte Kay Knittel, ist beim Publikum auch der Aufwand für die drei Aufführungen angekommen. Dazu gehörten das ansprechende Bühnenbild sowie die bunten Kostüme, die eigens für das Stück angefertigt wurden. "Das war ein Aufwand, der sich gelohnt hat", meinte Kay Knittel.

Aber auch hinter den Kulissen war einiges notwendig, um diesen Erfolg zu sichern. Das reichte vom Herrichten des Saales mit den Stuhlreihen über die Nummerierung der Plätze, dem Aufbau des Podestes für die hinteren Reihen durch die Vereinsmitglieder sowie der aufwendigen Beleuchtung und Tontechnik durch eine Salzwedeler Firma.

Die Mitglieder der Theatergruppe wissen, dass die Erwartungen des Publikums mit jedem Jahr gestiegen sind. Sie wollen aber auch bei den nächsten Vorstellungen nicht enttäuschen. Ob noch eine Steigerung möglich ist, wollte während der Feier niemand vorausahnen.

Dafür begannen die Hobby-Schauspieler bereits am Montag mit den Vorbereitungen. Ein erstes Stück wurde mit verteilten Rollen gelesen und einstimmig abgelehnt. Es liegt aber eine Auswahl an Manuskripten vor, die in den Zusammenkünften der nächsten Wochen geprüft werden, bevor sich die Theatergruppe für ein Lustspiel entscheidet und mit den ersten Planungen beginnen kann.

Bilder