Trotz gebotener Sparsamkeit im städtischen Haushalt wird auch im kommenden Jahr im Stadtgebiet von Klötze investiert. Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski gab über die bevorstehenden Arbeiten an Straßen und Gebäuden während der Ortschaftsratssitzung am Donnerstag einen Überblick.

Klötze. Am 18. Januar hat es eine Beratung von Bürgermeister Matthias Mann mit Klötzes Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski und Vertretern der ehemaligen Stadtratsfraktionen gegeben. Hauptthema dieser Beratung waren die Pläne für Investitionen in den kommenden Monaten. Bei diesen stehen Straßen und Wege in der Stadt (siehe Infokasten) und stadteigene Gebäude im Vordergrund des Baugeschehens.

Ganz oben auf der Liste kommunalen Häuslebaus steht dabei die Kindertagesstätte Zinnbergzwerge. Für diese stünden 600 000 Euro an Fördermitteln bereit. Die Baubehörde habe die Pläne zur Sanierung bereits geprüft, jetzt steht noch die Zustimmung vom Landesverwaltungsamt aus.

Beantragt sind Fördergelder in Höhe von einer Million Euro für die noch fehlende Fassadendämmung an der Giebelseite der Hegefeldturnhalle. Wenn diese Gelder fließen, könnte auch in die Lüftung, in die Heizung und in die Sanitäranlagen investiert werden.

Bewilligt sind die Gelder für den Abriss der ehemaligen Kinderkombination in der Wasserfahrt. Zuletzt war in dem leer stehenden Gebäude eine Grundschule untergebracht. Interessenten für eine Nutzung des Gebäudes hatten sich nicht gefunden.

Wie Ewertowski weiter informierte, sind die Umbauarbeiten an der Friedhofskapelle im Plan. Bereits im Gange seien die Innenarbeiten in dem Gebäude auf dem Neustädter Friedhof. Ab dem Frühjahr könne dann das Areal rund um das Gebäude neu gestaltet werden. Unter anderem soll hier eine Rampe das Gebäude für Rollstuhlfahrer besser erreichbar machen.

Unklar ist die Situation in Sachen Waldbadsanierung. Denn bislang sei nicht geklärt, ob die Ortschaft eine Förderung in Höhe von 50 Prozent für die Sanierung der Sanitäranlagen im Gesamtwert von 200 000 Euro beantragen könne.

Was indes das Gelände der abgerissenen Turnhalle am Stadion angeht, so sei hier nicht die Stadt allein in der Pflicht. Dort sollte auch der VfB Klötze auf die Suche nach Fördermöglichkeiten gehen. Was beispielsweise Zuschüsse von Kreis- und Landessportbund angeht, so sei der Zug bereits abgefahren für 2011. Frühestens 2012 seien von dort Zuschüsse für Bau von Umkleide- und Trainingsstätte denkbar – so denn rechtzeitig ein Antrag dafür eingeht.

Auf dem Schulplatz werde sich indes noch in diesem Jahr etwas tun, so Klaus Ewertowski. Der Investor werde noch in diesem Jahr mit dem Bau einer Senioreneinrichtung beginnen. Das Projekt werde nach dem derzeitigen Stand 2012 fertiggestellt. Erst im vergangenen Herbst war das letzte Schulgebäude an dieser Stelle abgerissen worden.

 

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