35 Babys erblickten im zweiten Halbjahr 2013 in Klötze und den Ortsteilen das Licht der Welt. 27 von ihnen folgten mit ihren Müttern und einigen Vätern am Dienstag der Einladung des Bürgermeisters zur traditionellen Begrüßungsfeier im Rathaus.

Klötze l Die "Zukunft von Klötze" war am Dienstagnachmittag im Ratssaal des Rathauses versammelt. So begrüßte Bürgermeister Matthias Mann die 27 Babys, ihre Mütter sowie einige Väter und Omas zur traditionellen Begrüßungsfeier für die Neugeborenen, zu der halbjährlich eingeladen wird.

"Ich bin jetzt seit fünf Jahren Bürgermeister, aber so viele Babys bei der Begrüßung sind Rekord", freute sich Matthias Mann. Er ging auf die Bedeutung der Kinder für die Zukunft der Städte und Dörfer ein. "Kinder bedeuten Hoffnung, Hoffnung ist in die Zukunft gerichtet", sagte er. "Wer Verantwortung für Kinder übernimmt, übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft." Provozierend zitierte Matthias Mann aus einem Buch, dass Kinder die Ruhe der Erwachsenen stören. "Damit fordern sie uns heraus, den Alltag zu überdenken", begründete er. "Als Stadt können wir nur die Rahmenbedingungen für ein kinderfreundliches Leben schaffen."

Klötze ist auf einem guten Weg

Dabei sei Klötze mit seinen Ortsteilen auf einem guten Weg, könne acht Kindertagesstätten vorweisen, drei Grundschulen, eine Sekundarschule und eine Lernbehindertenschule", nannte Matthias Mann Beispiele. Außerdem bieten die Evangelische Familienbildungsstätte in Klötze, das Evangelische Landjugendzentrum in Kusey, die DRK-Tagesgruppe in Klötze und der Jugendklub Corner Freizeitmöglichkeiten und andere Dienste an.

Getreu dem Motto der Stadtsanierung "Bauklötze staunen", ist es Tradition, dass die Neugeborenen einen Beutel mit hölzernen Bauklötzen geschenkt bekommen. Bei der Verteilung halfen auch einige Ortsbürgermeister und Vorsitzende der Stadtratsfraktionen mit. Die Bedeutung der Kinder für die Zukunft eines Ortes fasste Matthias Mann in einem Satz zusammen: "Entscheidend ist nicht die Zahl der Kraftwagen im Ort, sondern die der Kinderwagen."

Bevölkerungsrückgang vorerst gebremst

Und auch bei der Bevölkerungsentwicklung ist Klötze derzeit auf einem guten Weg, konnte doch der jahrelang ungebremste Einwohnerschwund 2013 gebremst werden. Dazu beigetragen haben auch die insgesamt 75 Babys, die im vergangenen Jahr in der Einheitsgemeinde Klötze geboren worden sind. Im Vergleich zählt 2013 damit zu den Spitzenjahren. Die fleißigsten Eltern wohnen laut Stadtverwaltung in Klötze, Jahrstedt, Kunrau und Steimke. Mehrlingsgeburten sind in der Einheitsgemeinde die Ausnahme: Unter den 75 Babys von 2013 ist nur ein Zwillingspärchen.

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