Der Winter, insbesondere der strenge Frost, hat vielen Straßen in Deutschland arg zugesetzt. Die Höhe der Schäden ist noch nicht abzusehen. Auch in Oebisfelde hat General Winter wie bereits im vergangenen Jahr eiskalt zugeschlagen. Zum Beispiel an der Magdeburger Straße, die eine Landesstraße ist.

Oebisfelde. Die Pläne zum Ausbau der Magdeburger Straße, zusammen mit der Schul- und Lessingsstraße gehört die "Magdeburger" zur Landesstraße 24, sind fertig. Doch seit geraumer Zeit sind sie wieder in der Schublade verschwunden. Den Grund kennen die Verantwortlichen des Oebisfelder Bauamtes seit Jahren. Es mangelt an den nötigen Finanzen seitens des Landes.

Dabei hatte alles sehr optimistisch begonnen. Die Mitglieder des Bauausschusses des damals noch eigenständigen Oebisfelder Stadtrates wurden vor knapp zwei Jahren mit den Ausbauplänen vertraut gemacht. Die betrafen nicht nur die Magdeburger Straße, sondern auch die Schul- und Lessingstraße einschließlich des viel diskutierten großen Kreisels am Kreuzungsbereich der Lessingstraße.

In Aussicht gestellt wurde anschließend der baldige Ausbau mit der Magdeburger Straße als Startprojekt. Nicht von ungefähr. Schließlich liefen an der Magdeburger bereits Arbeiten – die neue Mühlallerbrücke am Jägerhof sowie die Neugestaltung des Dämmchenbrunnens samt Umfeld.

Doch es gab vom Land erneut eine Absage. "Wann dieses Vorhaben endlich umgesetzt wird, wissen wir nicht", sagte Oebisfeldes Bauamtsleiter Uwe Dietz.

Inzwischen, nach dem zweiten strengen Frosteinbruch innerhalb eines Jahres, hat sich die Situation auf der Magdeburger Straße enorm verschlimmert. "Selbst Tempo 30 ist hier bereits zu viel", sagte der Oebisfelder Manfred Burgner, der täglich mit seinem Pkw die Straße befährt.

In der Tat. Seit Jahren ist die mit roten Pflastersteinen belegte "Magdeburger" nur notdürftig geflickt worden. Der Frost hatte und hat so leichtes Spiel. "Die Magdeburger Straße ist damit sicherlich zu schlechtesten Straße Oebisfeldes geworden", fügte Manfred Burgner hinzu.