Das dritte Neujahrsturnier für jugendliche Freizeitspieler ist Geschichte: Im vom Klötzer AWO-Jugendklub Corner organisierten Wettkampf im Hallenfußball setzte sich gestern am Ende "Blubb united" aus Klötze gegen die Gäste aus Wassensdorf durch. Die Klötzer haben damit den Wanderpokal zurückerobert.

Klötze. "Los, eins geht noch rein!" Die Zuschauer auf den Bänken feuern die Mannschaften auf dem Parkett der Zinnberghalle an. Das Finalspiel zwischen den Gästen aus Wassensdorf und "Blubb united" im Hallenfußball läuft. Dass unter den zwischenzeitlich 70 Zuschauern viele Mitglieder anderer Mannschaften sind, stört beim Anfeuern nicht im Geringsten. Denn auf dem Parkett geht es nicht um Auf- und Abstieg, hier spielen Freizeitmannschaften – und da kennt man sich untereinander.

Bei der dritten Auflage des vom Klötzer AWO-Jugendklub Corner, der von Henning Britsch als Turnierleiter vertreten ist, organisiert wird, sind zehn Mannschaften angetreten, die sich zum Teil ironisch-phantasievolle Namen zugelegt haben. "Sonst haben wir immer mit acht Teams gespielt, da freut es mich, dass wir diesmal zehn sind", erklärt Britsch, der allerdings gleich hinterherschiebt, dass er diesmal einige Vorjahres-Mitspieler – beispielsweise aus Diesdorf und Potzehne – vermisst. Er sagt: "Der Norden des Altmarkkreises ist ein wenig schlecht bei unserem Turnier vertreten."

Im Finalspiel setzt sich letztendlich mit 3 : 1 "Blubb united" gegen die Wassensdorfer durch – wenngleich auch diese ihre Chancen hatten. Die Sieger aus Klötze haben damit den Wanderpokal zurückerobert, den sie sich bei der Premiere des Neujahrsturnieres gesichert hatten und das letzte Mal an die Spieler von "Division Klötze" abgeben mussten. Diese haben diesmal in einer völlig neuen Besetzung übrigens den dritten Platz belegt.

Kleine Trostpreise gibt es für alle Mannschaften – nur die Urkunden reichen nicht. Das, so Britsch, liegt daran, dass bis vor zwei Tagen erst sieben Mannschaften angemeldet waren, letztlich aber doch drei mehr mit Sporttasche am Morgen vor der Halle standen.

Erfreulich: Schiedrichter Ronny Witt – seines Zeichens auch Fußballnachwuchsspieler in Salzwedel – schätzt die Spiele als "im Wesentlichen fair ein". Vor Beginn des Turniers hatte Britsch die Spieler noch genau dazu ermahnt und daran erinnert, dass vor zwei Jahren einige Teilnehmer zu viel Eifer an den Tag gelegt hatten. Diesmal also alles zur Zufriedenheit des Corner-Mannes. Und beste Voraussetzung für Henning Britsch, auch im kommenden Jahr das Hallenfußball-Turnier in den Plan aufzunehmen.

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