Seit 2011 wird an der Erstellung der Internetpräsenz der Gemeinde Rohrberg gearbeitet. Jetzt ist das Layout fertig, für die Inhalte hofft die Kommune auf Zuarbeit der Vereine und Betriebe aus den Ortsteilen.

Rohrberg l Eine Internet-Adresse hat die Gemeinde Rohrberg schon. Doch wer "www.gemeinde-rohrberg.de" in seinen Browser (Programm zur Darstellung von Internetseiten)eingibt, wird lediglich von einem Baustellenschild begrüßt. "Hier entsteht eine neue Internetpräsenz", heißt es da lapidar. Doch schon bald soll die Homepage, deren Struktur und Layout Bürgermeister Bernd Schulz erstellt hat, online gehen. "Möglichst noch in diesem Jahr", meinte der Ortschef bei seinem Jahresrückblick für die Bürger zuversichtlich.

Seit 2011 hat Schulz an der Internet-Präsenz gearbeitet, die die Vorzüge der Gemeinde vor allem für diejenigen darstellen soll, die sich mit dem Gedanken tragen, aufs Land zu ziehen. So sind freie Wohnungen und Bauplätze in den sechs Ortsteilen Ahlum, Groß und Klein Bierstedt, Nieps, Rohrberg und Stöckheim auf der Seite ebenso zu finden wie Informationen über Freizeitmöglichkeiten, die beiden Kindereinrichtungen in Rohrberg und Ahlum, die Spielplätze, das Vereinsleben und die ansässigen Handwerks- und Gewerbebetriebe.

Unter der Rubrik "Neubürgerinfo" soll es eine Liste von Ansprechpartnern geben, Hinweise zu Dienstleistungen vor Ort, die medizinische Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten und mehr. "All das, was Leute bei ihrer Entscheidung für den Umzug oder den Standort für den Hausbau berücksichtigen", erklärte Bernd Schulz.

Vereine und Betriebe um Hilfe beim Füllen mit Inhalten gebeten

Auch der Bürgerservice kommt nicht zu kurz. Belegungspläne der Dorfgemeinschaftshäuser und gemeindlichen Einrichtungen helfen, einen freien Termin für die eigene Feier zu finden. Es werden die Satzungen der Gemeinde veröffentlicht, Informationen zu den Ratssitzungen ins Netz gestellt und ein interner Zugang für die Gemeindevertreter eingerichtet. "Dort können die Räte dann alle Sitzungsunterlagen abrufen", kündigte der Bürgermeister an.

Vor allem für die Präsentation der Vereine, Gruppen und Betriebe aus den Ortsteilen wird noch Zuarbeit benötigt. "Diesen Kraftaufwand kann ich nicht allein stemmen", meinte Bernd Schulz. Wer Material hat, mit dem die Rubriken inhaltlich gefüllt werden können, seinen Verein oder sein Unternehmen vorstellen oder aktuelle Informationen einstellen möchte, kann sich an den Bürgermeister wenden. "Am besten ist es, wenn ich die Sachen auf elektronischem Wege bekomme, dann lassen sie sich am leichtesten einarbeiten", erklärte Schulz, der auf rege Mitarbeit der Bürger hofft, um die Internet-Präsenz zu einem Erfolgsprojekt zu machen.