Wenze l Eine Liste voll dringender Maßnahmen hatte Ortsbürgermeister Marco Wille in die Sitzung des Ortschaftsrates am Dienstag mitgebracht. Darauf standen die Projekte, die nach Meinung der Ortschaftsräte in Wenze, Trippigleben und Quarnebeck erledigt werden sollten. "Dabei handelt es sich zum Teil um Arbeiten, die bereits in den vergangenen Jahren angekurbelt worden sind", erläuterte Marco Wille und zählte auf:

"Die Bestuhlung für den Saal in Trippigleben ist in Arbeit", berichtete er. Dafür stünden finanzielle Mittel von 2013 zur Verfügung. Für die Sanierung der sanitären Anlagen im Gebäude der Wenzer Feuerwehr war für gestern die Bauanlaufberatung vorgesehen. Hoffen können auch die Quarnebecker Brandbekämpfer. Die aufsteigende Feuchtigkeit in den Wänden ihres Stützpunktes wird beseitigt.

Giebel in Wenze soll 2014 saniert werden

Ein Kostenvoranschlag ist inzwischen für die Sanierung des Giebels am Wenzer Dorfgemeinschaftshaus eingeholt worden, informierte Marco Wille. Auch dieses Projekt soll zeitnah, möglichst noch 2014, in Angriff genommen werden. Beantragt ist die Sanierung der dortigen Toiletten. Auch ein behindertengerechter Zugang soll gewährleistet werden. Marco Wille favorisiert den Umbau des Trittsteins vor dem Saal. Das müsse möglichst schnell geschehen, denn zur Wahl sollen die Wahllokale auch für behinderte Menschen gut zugänglich sein. Ebenso ist die Reinigung eines Fettabscheiders in Wenze in Arbeit. "Ich hoffe damit auf eine Geruchsverbesserung", sagte Marco Wille.

Die dringend gewünschte Gehwegsanierung in den drei Ortsteilen ist Bürgermeister Matthias Mann bekannt, erklärte Marco Wille. "Es besteht umfangreicher Handlungsbedarf." Er habe aber nicht die Hoffnung, dass die drei Orte demnächst an der Reihe sind, "weil der Bürgermeister über die Arbeiten nach dem Bedarf und der Anzahl der betroffenen Bürger entscheidet". Marco Wille hält aber die Werterhaltung für dringend erforderlich.

Die Reparatur der Mauer am Friedhof in Trippigleben wird laut Marco Wille "nach Möglichkeit eingeplant", stellte er in Aussicht. Teile der Umfriedung sind bereits eingefallen und durch einen Maschendrahtzaun ersetzt worden. "Rund 50 Meter sind noch sehr marode", berichtete der Ortschef.

Strom ist da, aber Lampen fehlen noch

Dringender Handlungsbedarf besteht in der Quarnebecker Trauerhalle. Der Grund: Dort liegt zwar Strom an, es gibt aber kein elektrisches Licht. Bisher sorgten lediglich Kerzen für eine spärliche Beleuchtung des Raumes.

Am Dorfplatz Quarnebeck sollen Lücken in der Hecke, die beim Bau der Abwasserleitung entstanden sind, durch neue Pflanzen geschlossen werden, kündigte Wille an.