Über den Ausgang des Ortstermins, der am 13. Februar am Kahlenberg in Immekath stattfand, gibt es zwischen Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Zeitz und Klötzes Bürgermeister Matthias Mann unterschiedliche Ansichten.

Immekath l Der Zustand der Straße sowie des Gehweges am Kahlenberg in Immekath, genauer gesagt der Abschnitt von der Ruine bis zum Abzweig zu Fricopan, umtreibt die Anlieger und den Ortschaftsrat schon länger. Die Straße ist noch mit alten Pflastersteinen unterlegt und neigt sich nach beiden Seiten. Der Gehweg wird stellenweise von Baumwurzeln angehoben. Erwünscht wird sich, dass diese Mängel behoben werden, möglichst durch einen grundhaften Ausbau der Straße sowie eine Erneuerung des Gehwegs. Am 13. Februar fand ein Ortstermin statt, an dem neben Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Zeitz unter anderem auch Klötzes Bürgermeister Matthias Mann und Kathrin Hetfleisch vom städtischen Bauamt sowie Dieter Kraus vom Altmarkkreis Salzwedel teilnahmen.

Doch über den Ausgang dieses Ortstermins gibt es offenbar unterschiedliche Ansichten. So sprach Hans-Jürgen Zeitz bei der Sitzung des Ortschaftsrates davon, dass derzeit weder für die Straße noch für den Gehweg eine zufriedenstellende Lösung in Sicht sei.

Das wollte Klötzes Bürgermeister Matthias Mann am Mittwoch bei der Zusammenkunft des Hauptausschusses so nicht stehen lassen. Für sein Empfinden sei der Ortstermin "eine konstruktive Veranstaltung" in netter Atmosphäre gewesen. Zudem stimme es nicht, dass der Ortstermin ergebnislos beendet worden sei. So sei eindeutig festgestellt worden, dass die Straße erheblich beschädigt ist. Der Kreis habe deshalb als kurzfristige Lösung angeboten, die Straße abzufräsen und mit einer Deckschicht zu überziehen. Weiteres sei nicht vom Tisch. So werde für 2018 ein Konzept zur Regenentwässerung vorbereitet.

Und auch in Bezug auf den Gehweg habe es eine klare Aussage gegeben, betonte Matthias Mann. Hier stehe man vor einer Grundsatzfrage: Entweder, die Bäume werden gefällt und der Gehweg wird neu gebaut, dann müsste allerdings mit den Anliegern gesprochen werden, da sie sich laut Satzung prozentual an den Kosten zu beteiligen hätten. Oder die Bäume bleiben stehen und man gibt sich mit einer Reparatur des Gehweges zufrieden.

"Ich wollte keine Stimmung machen", versicherte Hans-Jürgen Zeitz und gab an, missverstanden worden zu sein.