Ein Hochgenuss für alle Freunde des Chorgesangs war am Sonnabend das Frühlingssingen im Neuferchauer Saal. Die befreundeten Chöre aus Ristedt, Neuferchau, Klötze, Wenze und Kusey bereiteten sich selbst und den Gästen einen wunderschönen Abend.

Neuferchau l Gastgeber der traditionsreichen Veranstaltung war dieses Mal turnusgemäß der Gemischte Chor Ristedt. Aus seinen Reihen übernahm Brigitte Drebenstedt die Begrüßung und verkündete das Motto des Abends: "Auf dass die Seele sich verschöne, gab uns der Himmel die Musik." Sie stellte fest, dass alle Chöre noch immer traurig sind über den Tod von Fritz Zerneke, der in der Region eine Institution war. "Er hat eine große Lücke hinterlassen." Eine Absage des Frühlingssingens kam aber nicht infrage. "Es wäre sein Wunsch gewesen. Denn Chorgesang war sein Leben", betonte Brigitte Drebenstedt.

An diese Ausführungen knüpfte auch Alfred Fischer, Vorsitzender des Sängerkreises Heidau-Drömling, an. "Wir waren in großer Sorge. Denn plötzlich standen zwei Chöre ohne Chorleiter da."

Die Leitung des Kuseyer Männerchores hat Andrea Jürges übernommen. Indes hat der Männergesangverein Neuferchau noch keine dauerhafte Lösung gefunden, wie Bruno Pauls informierte. Zumindest an diesem Abend wurden die Sänger von Wilfried Drebenstedt vom Gemischten Chor Ristedt angeleitet. Dessen langjähriger Vorsitzender Hans-Joachim Reisener, der den Staffelstab im Januar an Andrea Gädicke weitergegeben hatte, wurde an diesem Abend zum Ehrenvorsitzenden des Ristedter Chores ernannt.

Alle Chöre wussten mit ihren Beiträgen, darunter der Kanon "Salzburger Glöckchen klingen leis`", zu gefallen. Viele Lieder befassten sich natürlich mit dem Frühling.

   

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