Wer sich für einen Sitz in den Gemeindevertretungen und im Verbandsgemeinderat bewerben will, muss sich beeilen. Am 31. März ist Einreichungsschluss für die Unterlagen. Insgesamt entscheiden die Wähler am 25. Mai über 122 Ratsplätze.

Beetzendorf l Die Zeit drängt für diejenigen, die sich bei den für den 25. Mai angesetzten Wahlen zu den Gemeinderäten und dem Verbandsgemeinderat um ein Mandat bewerben möchten. Sie müssen ihre ausgefüllten Unterlagen bis spätestens 31. März in der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf abgegeben haben. "Und zwar vollständig", erinnert Wahlleiterin Christiane Lüdemann in einer Presseerklärung. Um 18 Uhr fällt an diesem Tag der Hammer. Danach sind Bewerbungen nicht mehr möglich. "Gehen die Unterlagen früher bei uns ein, können wir bei einer Eingangskontrolle noch auf eventuelle Fehler oder Versäumnisse hinweisen, die noch korrigiert oder nachgeholt werden können", so Lüdemann.

Die benötigten Unterlagen können die Bewerber zu den bekannten Sprechzeiten in der Verbandsgemeinde-Verwaltung im Beetzendorfer Marschweg abholen. Auf Anfrage erfolgt auch eine Zusendung nach Hause und es können Termine außerhalb der Sprechzeiten vereinbart werden.

Besonders schwierig wird es für diejenigen Bewerber, die bisher noch nicht in dem jeweiligen Rat vertreten waren beziehungsweise keiner der bei der letzten Wahl in die Gemeindevertretung gelangten Parteien oder Wählergruppen angehören. Diejenigen müssen nämlich zusätzlich zu den üblichen Unterlagen noch Unterstützungsunterschriften von wahlberechtigten Einwohnern des jeweiligen Wahlbereiches einreichen. Die erforderliche Zahl richtet sich nach der Einwohnerstärke. So sind in Wallstawe acht, in Kuhfelde und Rohrberg elf, in Dähre 15, in Apenburg-Winterfeld und Jübar 17, in Diesdorf 23 und in Beetzendorf 32 Unterschriften nötig. Für den VG-Rat werden je nach Wahlbereich 28 (Jübar/Rohrberg), 32 (Beetzendorf), 37 (Apenburg-Winterfeld/Kuhfelde/Wallstawe) oder 39 (Dähre/Diesdorf) verlangt.

Bei der Anzahl der zu vergebenden Ratssitze hat es nur eine Veränderung gegeben (siehe Infokasten): Weil die Gemeinde Wallstawe unter die 900-Einwohner-Marke gerutscht ist, werden hier nur noch zehn statt zwölf Gemeindevertreter gewählt.

Welche Bewerber letztlich zur Wahl zugelassen sind, entscheidet der Wahlausschuss am 4. April um 11 Uhr in der Verbandsgemeinde. "Anschließend können die weiteren Vorbereitungen erfolgen und die Stimmzettel gedruckt werden", erklärte Christiane Lüdemann.

Die Wahlbenachrichtigungen sollen dann Ende April an alle im Wählerverzeichnis eingetragenen Einwohner verschickt werden. Auf den Karten, die zum Urnengang mitzubringen sind, befinden sich auch Informationen, wo sich das zuständige Wahllokal befindet. Ob und wie stark der eigene Ort in den jeweiligen Räten vertreten ist, entscheidet nicht zuletzt die Höhe der Wahlbeteiligung. "Ich möchte deshalb alle auffordern, zur Wahl zu gehen", appellierte die VG-Bürgermeisterin.