Die Kandidatenliste der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Oebisfelde-Weferlingen zu den Kommunalwahlen am 25. Mai steht. Zu finden sind darauf insgesamt 23 Kandidaten, 4 Frauen und 18 Männer, die sich um Sitze im Bördekreistag, im Stadtrat und in den Ortschaftsräten bewerben.

Oebisfelde l Neben altbekannten Kommunalpolitikern konnten von den UWG-Aktiven auch Neueinsteiger gewonnen werden. "Wir haben elf Neulinge dabei. Besonders erfreulich ist, dass sich zunehmend auch jüngere Bürger in die kommunalpolitische Arbeit einbringen und mitmachen wollen", erklärte UWG-Mann Steffen Wetterling.

Während des Kandidatentreffens der Unabhängigen sei intensiv und engagiert über das Wahlprogramm der UWG diskutiert worden. Das Programm selbst soll rechtzeitig vor der Wahl an alle Haushalte zugestellt werden. Beim Programminhalt seien sich die UWG-Mitstreiter einig gewesen, dass es um Themen gehen müsse, die den Bürgern in den Ortschaften der Einheitsgemeinde unter den Nägeln brennen.

"Wir brauchen keine Allgemeinplätze. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Kommunalpolitik nicht an den Bürgern vorbei, sondern mit ihnen gemeinsam gestaltet wird", kommentierte Wetterling und fügte hinzu: "Kluge und gute Vorschläge kamen dabei auch von unseren neuen Kandidaten. Wir gehen davon aus, dass mit ihnen auch frischer Wind in die Gremien des Stadtrates kommt. Das würden wir als UWG natürlich begrüßen."

Ganz kommunalpolitisch unerfahren sind einige Neulinge indes nicht. Zum Beispiel Klaus Dieter Bergmann. Der geborene Oebisfelder hat viele Jahre in Magdeburg gelebt und arbeitet dort immer noch. Tätig ist er in der Stadtverwaltung im sozialen Bereich. Im Oebisfelder Stadtrat ist er als berufener Bürger im Sozialausschuss aktiv.

Kommunalpolitisches Neuland betreten hingegen in Oebisfelde Simone Lenz, Kornelia Schröder, Olaf Meinel, Jan Schütrumpf und auch der Wassensdorfer Feuerwehrchef Frank Hintersdorf. Er möchte nach langer Abstinenz von Wassensdorfern in den Gremien die Farben seines Ortsteils wieder im Stadt- und Ortschaftsrat vertreten und die Nachfolge von Otto Reinecke und Wolfgang Sender antreten.

"Alte Hasen" in puncto Kommunalpolitik sind hingegen Bogumila Jaksch aus Lockstedt, Klaus Gerike aus Buchhorst sowie die Oebisfelder Frank Häber, Uwe Peters und Steffen Wetterling.

Ein umfangreiches Programm hat sich dabei Bogumila Jaksch, eine von vier Frauen auf der UWG-Liste, vorgenommen. Die selbstständige Geschäftsfrau wird für den Kreistag, den Stadtrat und auch den Ortschaftsrat kandieren. Neben ihr gibt es von der UWG nur noch einen Kandidaten für den Kreistag - Heinrich Könnecke aus Hödingen.

Die anderen "alten Hasen" wollen dagegen erneut im Stadt- und Ortschaftsrat mitarbeiten. Über die größte Erfahrung verfügen Frank Häber und Steffen Wetterling, der von 1981 bis 1990 selbst Bürgermeister von Oebisfelde war.

   

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