Oebisfelde l Vor knapp vier Jahren hat die Sparte Fußball des SV Oebisfelde (SVO) den Verein verlassen und den 1. FC Oebisfelde (FCO) gegründet. Die Trennung sei dabei nicht im Unfrieden über die Bühne gegangen, sondern im "gegenseitigen Einvernehmen", wie FCO-Vorsitzender Matthias Polep erklärte und ergänzte: "Anschließend haben wir uns nicht aus den Augen verloren. Außerdem haben beide Vereine seit längerem überlegt, gemeinsame sportliche Aktionen zu starten. Das hat nun geklappt - mit der 1000-Jahr-Feier der Stadt Ende Juni."

Am ersten Festwochenende - Freitag, 27. Juni, bis Sonntag, 29. Juni - werden die Fußballer sowie die Handballer, Tennisakteure und Volleyballspezialisten des SVO gemeinsam auf dem Gehege aktiv sein.

Gestartet werden die Hand-in-Hand-Vorhaben zum Stadtjubiläum bereits am Donnerstag, 26. Juni. Ab 17 Uhr soll der Startschuss zur Aktion "Oebisfelde in Bewegung - 1000 Runden für die Zukunft" fallen. Dazu Polep: "Jeder, der möchte, ob Oebisfelder oder Gast, kann von 17 bis 20 Uhr eine Runde auf der 400-Meter-Bahn des Sportplatzes laufen oder gehen. Allerdings muss die Runde bezahlt werden. Der Mindesteinsatz beträgt 50 Cent. Das eingenommene Geld wird an die Kindereinrichtungen der Stadt weitergereicht. Wiederholt wird die Aktion am 27. Juni von 17 bis 20 Uhr und am 28. Juni von 10 bis 18 Uhr."

Als erste Starter sind übrigens Bürgermeisterin Silke Wolf, Ortsbürgermeister Sven Groneberg, FCO-Chef Polep sowie sein SVO-Kollege Andreas Werner vorgesehen. Abgeschlossen wird der erste Festtag dann mit der Übertragung des Gruppenspiels der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien zwischen den USA und Deutschland (18 Uhr) sowie um 20 Uhr mit einem Fußballvergleich der FCO-Männer und einer Handballauswahl des SVO.Am Sonnabend, 28. Juni, haben die Sportfest-Macher dann noch etwas Besonderes geplant - eine zweite Aktion, die "Herzblut für meinen Verein" heißt. Polep erläuterte: "Alle Oebisfelder und Gäste sind an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr auf dem Sportplatz zur Blutspende eingeladen. Ich denke, jeder weiß, wie wichtig es ist, Blut zu spenden." Einzelheiten müssen allerdings noch mit dem DRK abgesprochen werden.