Beetzendorf (wmo) l Ein Einsatzgeld für die aktiven Kameraden der freiwilligen Feuerwehren in der Verbandsgemeinde (VG) wird es bis auf Weiteres nicht geben. Die VG-Wehrleitung hat sich nach intensiven Beratungen gegen einen entsprechenden Vorschlag von VG-Ratsmitglied Werner Serien gewandt, eine Summe pro Kamerad und Einsatz zu zahlen und im Haushalt zu berücksichtigen. "Wir sind der Meinung, dass das Geld besser in die Technik und die Ausstattung der Feuerwehren angelegt ist als bei den Kameraden auf der Hand", erklärte Verbandsgemeinde-Wehrleiter Bert Juschus während der Ratssitzung am Mittwoch in Beetzendorf.

Der Job der Feuerwehrleute sei es, unentgeltlich zu helfen. Da stehe ein Einsatzgeld nicht an erster Stelle. "Wenn es uns zusätzlich zu den Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt wird, nehmen wir es natürlich gern. Aber angesichts der prekären Etatlage hat es keinen Sinn", meinte Bert Juschus weiter.

12000 Euro müssten für die Zuwendung im Etat bereitgestellt werden

Schätzungen haben ergeben, dass etwa 12000 Euro im Haushalt bereitgestellt werden müssten, sollte ein entsprechendes Einsatzgeld wie in anderen Gemeinden ausgezahlt werden. "Das Geld sollten wir lieber in die Technik investieren", befand der Verbandsgemeinde-Wehrleiter.