Klötze l Für die geplante Umgestaltung des Tierparks in Klötze ist eine neue Variante in die Diskussion gekommen. Wie aus dem Rathaus zu erfahren war, soll eine Zwischenlösung her, die den Tierpark bereits bis zum Vorliegen der Machbarkeitsstudie und vor endgültigen Entscheidungen attraktiver macht. Die Maßgabe: Das Projekt muss schnell und einfach umsetzbar sowie kostengünstig sein.

Im Gespräch ist, den wasserführenden Durchlass aus Richtung Waldbad zu erweitern. Das Wasser soll angestaut und der vorhandene Teich vergrößert werden. Dabei könnten auch die derzeit nicht mit Tieren bestückten Gehege im Eingangsbereich einbezogen werden. Der Clou: In die dann große Teichlandschaft werden Forellen eingesetzt, die durch die ständige Zufuhr frischen Wassers ideale Bedingungen vorfinden würden.

Doch die Schuppentiere sollen dort nicht dick und rund werden. Gedacht ist daran, das Gewässer für Angler freizugeben, die in dem Teich in der Arche Noah Jagd auf die Forellen machen können. Im Rathaus könnten Tages- und Wochenangelkarten für 15 beziehungsweise 35 Euro verkauft werden. Vorteil: Die Stadt hätte zusätzliche Einnahmen.

Wer von den Petrijüngern länger bleiben möchte, kann gleich die neue Dockingstation für Wohnmobile neben dem Waldbad nutzen. Weitere Einnahmen klingeln in der Stadtkasse. Weil ein Tag am Gewässer auch hungrig macht, wird es dann auch eine Möglichkeit geben, die gefangenen Forellen gleich an Ort und Stelle zuzubereiten. Prädestiniert dafür wäre die kleine Küche auf dem Waldbadgelände.

Das Projekt würde alle Maßgaben erfüllen: Es wäre schnell und relativ einfach umsetzbar, zudem würde es den städtischen Haushalt nicht zu sehr belasten. Ein weiterer Vorteil wären die zusätzlichen Einnahmen.

Bürgermeister Matthias Mann zeigte sich angetan von diesem Vorschlag. "Das ist eine überlegenswerte Idee, über die gesprochen werden muss", sagte er gestern auf Anfrage der Volksstimme. Matthias Mann möchte das Projekt bereits in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses vorstellen.

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