Die Vorbereitungsarbeiten für die neue Saison im Beetzendorfer Stölpenbad laufen auf Hochtouren. Am 2. Mai soll die modernisierte Freizeiteinrichtung das erste Mal in diesem Jahr ihre Tore öffnen.

Beetzendorf l Über viele Jahre war der Kindertag am 1. Juni der Starttermin für die neue Badesaison im Stölpenbad. Doch die mit der Modernisierung geschaffene Möglichkeit, das Wasser mit Wärmeenergie aus der örtlichen Biogasanlage zu beheizen, erweitert auch den Zeitkorridor für die Badegäste. Die können sich künftig nicht nur im Sommer im kühlen Nass tummeln, sondern auch im September und im Mai. Am 2. Mai sollen sich in diesem Jahr die Tore des Stölpenbades das erste Mal für Besucher öffnen.

Folie musste an einigen Stellen neu verklebt werden

Bis dahin gibt es noch einiges zu tun, um das Areal vorzubereiten. Das größte Augenmerk liegt derzeit auf dem Parkplatz. Der wurde in den vergangenen Monaten erweitert, um mehr Fahrzeugen Platz zu bieten. Alte Baumstämme grenzen die Parkfläche ab. "Damit niemand über die Böschung fährt", erläuterte Bürgermeister Heinrich Schmach im Gemeinderat. Gestern machten sich Arbeiter der Gemeinde daran, die Fläche zu glätten. Geebnet und mit Mineralgemisch versehen wurde auch der bisherige Teil des Parkplatzes. Für einige Unbelehrbare offenbar einfach zu verlockend: Kaum waren die Arbeiten fertig, drehten sie mit ihren Fahrzeugen Kreise auf dem Areal. "Nicht hinnehmbar, wie hier mit anderer Leute Arbeit, die auch viel Geld gekostet hat, umgegangen wird", schimpfte Heinrich Schmauch.

Im Schwimmbecken musste an einigen Stellen die Folie neu verklebt werden. "Schwitzwasser war dahinter gelangt", begründete der Bürgermeister die notwendigen Reparaturarbeiten. Und auch der neue Tiefbrunnen, der für 15000 Euro angelegt wurde, kann seine Arbeit aufnehmen. Erteilt wurde zudem die wasserrechtliche Genehmigung, die nötig ist, da sich das Stölpenbad in einem Überschwemmungsgebiet befindet.

Als nächstes soll das Wasser in das Schwimmbecken eingelassen werden. "Das wird etwa Mitte des Monats geschehen", kündigte Heinrich Schmauch an. Und auch das Hinweisschild, das Ratsmitglied Jürgen Benecke vorgeschlagen hat, sei in Arbeit. Es soll Vorbeifahrende schon an der Straße auf das Stölpenbad aufmerksam machen und vielleicht zu einem Abstecher animieren.

Abkürzungsweg am Parkplatz wird einstweilen nicht erneuert

Die Beetzendorferin Irmgard Tepelmann regte in der Einwohnerfragestunde der jüngsten Ratssitzung zudem an, auch den direkten Weg vom Parkplatz am Sozialgebäude vorbei zum Eingang zu planieren. "Dort bricht man sich die Füße, so uneben ist der", meinte sie. Doch dieser Weg ist lediglich eine Abkürzung und - wie auf einem Schild hingewiesen wird - auf eigene Gefahr zu benutzen. Die offizielle Verbindung vom Parkplatz zum Eingang verläuft über einen Parallelweg zur Straße. "Da über die Hinterfront des Sozialgebäudes auch die dort geplanten Bauarbeiten laufen, hat es auch keinen Sinn, in diesem Jahr etwas an dem Weg zu machen", betonte Heinrich Schmauch.