Die Wohnungsbaugesellschaft Klötze will in die Instandhaltung und Modernisierung ihrer Objekte in diesem Jahr 400000 Euro investieren.

Klötze l "Wir haben uns für 2014 gut was vorgenommen", sagt Jens Passier, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft (Wobau). Zum 1. Januar waren der GmbH von der Stadt Klötze 180 Wohnungen, die sich in den Ortsteilen befinden, übertragen worden. Somit umfasst der Bestand nun 630 Einheiten.

Über die Anzahl der Mieter will Jens Passier keine Auskunft erteilen. "Es gibt aber eindeutig einen Negativ-Trend", der seiner Ansicht vor allem dem demografischen Faktor sowie den fehlenden Arbeitsplätzen in der Region geschuldet sei.

Sich häufende Beschwerden gibt es derzeit darüber, dass Fremde ihren Müll in den Wobau-Tonnen entsorgen. Um das zu vermeiden, bittet Jens Passier seine Mieter darum, die Behälter stets wieder zu verschließen. Im Übrigen soll An der Wasserfahrt ein neuer Müllplatz gebaut werden, "vergleichbar mit dem Am Hegefeld 4 bis 6, aber mindestens doppelt so groß". Die Behälter werden dann mit einem System versehen, bei dem nicht vergessen werden kann, abzuschließen.

Generell muss und will die Wobau mit der Zeit gehen. Ab dem Herbst möchte die GmbH mit einer Homepage im Internet präsent sein. Doch vor allem sollen die Objekte instand gehalten und nach und nach modernisiert werden. Dazu gehört beispielsweise, die Wohnungen hübsch herzurichten, die Elektroanlagen zu erneuern und bei Neuvermietung oder auf Wunsch (gegen Zahlung einer Umlage) die Bäder zu sanieren.

Hier nun die größeren Vorhaben im Überblick:

Klötze:

Bahnhofstraße 65 und 66: Hier wird die Umfahrung erneuert. Die alten Betonplatten werden durch Bitumen und stellenweise durch Pflaster ersetzt. Im Zuge dessen werden auch gleich die Regenwasser- und Abwasserleitungen erneuert.

August-Bebel-Straße 2 und 3: Hier waren 2013 für rund 250000 Euro die Fassade, das Dach und die Balkone erneuert worden. Nun kommen die maroden Kellereingänge plus Dämmung an die Reihe.

An der Wasserfahrt 47 bis 50: Hier werden die Kellerfenster erneuert (Doppelverglasung), damit es innen nicht mehr so kalt ist.

Am Hegefeld 7 bis 9: Hier sollen die 18 Balkone sukzessiv erneuert werden, "weil langsam der Beton abplatzt". Außerdem soll die Wasserzirkulation verbessert werden, indem die verzinkten Stahlrohre gegen welche aus Kunststoff ausgetauscht werden.

Ortsteile:

Am Bahnhof 2 bis 2b in Kusey: Hier sollen zunächst in drei Wohnungen die Heizungsanlagen erneuert werden, wobei die Warmwasserboiler verschwinden und Brennwert-Thermen installiert werden. Eventuell wird sich auch des Treppenhauses angenommen.

Neuferchauer Straße 5 in Kunrau (alte Schule): Hier wird wegen der Feuchtigkeitsschäden der Eingangsbereich zu den Gewerbe-Einheiten erneuert.

Ristedter Straße 22 in Immekath: Hier ist im Obergeschoss ein Teilumbau der Wohnungen geplant. Zudem muss wegen Problemen mit der Feuchtigkeit sowie einer zu geringen Brüstungshöhe der Balkon erneuert werden.

   

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